2025

01.11.2025 - Grußwort SPD Gera

(es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Elisabeth,
liebe Gäste,

 

ich freue mich, heute als Vertreter des SPD-Kreisverbandes Altenburger Land bei eurer Mitgliedervollversammlung dabei zu sein.

Ich habe ein 30-minütiges Grußwort vorbereitet.

Keine Sorge, das ist natürlich nur ein Spaß.

Und ich muss aufpassen, dass ich diesen Witz nicht noch einmal hier in Gera bringe.

Altenburg und Gera sind zwei Städte mit eigenem Charakter, aber gemeinsamer Seele.

Uns verbindet nicht nur die Bundesstraße dazwischen, sondern auch ein gemeinsames Verständnis davon, was sozialdemokratische Politik bedeutet:

Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und nah bei den Menschen sein.

Wenn ich an die Verbindung unserer Städte denke, fällt mir sofort unser gemeinsames Theater Altenburg-Gera ein. Dieses Fünf-Sparten-Haus ist ein Symbol dafür, was Zusammenhalt bedeutet.

Es zeigt: Kultur schafft Gemeinschaft, über Stadtgrenzen hinweg. Es steht für Vielfalt, für Kreativität und für das, was wir verteidigen müssen, wenn andere wieder anfangen, Kultur und Bildung kleinzureden.

Wir alle spüren, wie sich die Gesellschaft verändert. Rechte Kräfte versuchen, Angst und Spaltung zu säen, Desinformation und Egoismus greifen um sich.

Manche versuchen, Angst zu säen und Solidarität zu zerstören.

Rechte Kräfte reden von Heimat, aber sie zerstören sie.

Wir dagegen stehen für eine andere Idee von Heimat. Eine, die offen, solidarisch und demokratisch ist. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für Demokratie, für Anstand, für Menschlichkeit.

Ihr habt in Gera in den letzten Monaten gezeigt, was das heißt.

Ihr habt klare Kante gezeigt gegen rechte Aufmärsche.

Ihr habt euch eingesetzt für gute Arbeit, faire Löhne und soziale Sicherheit.

Ihr habt euch mit Aktionen wie der Beteiligung bei dem Cleanup Day oder dem Engagement für den Deutschen Familienverband Thüringen e.V. für das Miteinander in eurer Stadt stark gemacht.

Das ist gelebte Sozialdemokratie.

Ich danke euch für diesen Einsatz.

Und ihr habt eine starke Stimme in Berlin: Elisabeth Kaiser, die sich mit Energie und Überzeugung für unsere Region einsetzt.

Sei es für Investitionen in Kultur, Bildung oder Infrastruktur.

Sie ist auch als Ostbeauftragte der Bundesregierung ein Beispiel dafür, was sozialdemokratische Politik bedeutet: gestalten, statt nur zu reden.

Als Sozialdemokrat, Vorsitzender der SPD-Stadtfraktion in Altenburg, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Altenburger Land und als Betriebsratsvorsitzender in der Industrie, weiß ich, wie wichtig Ehrenamt ist.

Ich sehe jeden Tag, wie sehr unser Land auf das Rückgrat angewiesen ist, das wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit vielen Ehrenamtlichen bilden.

Es sind die Menschen wichtig, die Verantwortung übernehmen, sei es in Betrieben, im Ehrenamt, in Feuerwehren, bei den Naturfreunden, in Sportvereinen oder Ortsteilräten.

Ohne sie würde nichts funktionieren.

Ohne euch würde es nicht funktionieren.

Deshalb danke ich euch für euer Engagement, euren Mut und eure Haltung.

Lasst uns gemeinsam weiter stark bleiben.

Stark als SPD in Ostthüringen, als Bewegung der Solidarität und als Stimme der Vernunft in lauten Zeiten.

Gemeinsam für Gera. Gemeinsam für Altenburg. Gemeinsam für Demokratie.

Ich wünsche euch heute spannende Diskussionen, gute Entscheidungen und eine erfolgreiche Mitgliedervollversammlung.

Vielen Dank und Glück Auf.