SPD-Kreisverband

Bewerberrede als Beisitzer im Kreisverband

(es gilt das gesprochene Wort)

Liebe Genossinnen und Genossen,
 

Hiermit stelle ich mich heute erneut für den Posten eines Beisitzers im Kreisvorstand der SPD Altenburger Land zu Verfügung.

Die vergangenen Jahre und insbesondere meine Kandidatur als Oberbürgermeister der Stadt Altenburg im Jahr 2024 haben mir eindrücklich gezeigt, wie wichtig es ist, für unsere sozialdemokratischen Werte einzutreten. Gleichzeitig hat es mir auch gezeigt, dass ein Sozialdemokrat Zuspruch erhalten kann, wenn wir Gerechtigkeit und Solidarität in den Mittelpunkt stellen.

Als Sozialdemokrat sind Gerechtigkeit und Solidarität die Grundpfeiler meines politischen Handelns. Sie sind keine abstrakten Werte, sondern konkrete Leitlinien, die ich in jeder Entscheidung anwende. Gerechtigkeit bedeutet für mich, dass alle Menschen die gleichen Chancen haben – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter oder sozialem Status. Solidarität bedeutet, dass wir niemanden zurücklassen, sondern uns gemeinsam für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzen.

Ich bin überzeugt, dass wir als SPD weiterhin daran arbeiten müssen, eine inklusive Gesellschaft zu entwickeln, in der jede Person einen Platz hat. Dazu gehört auch, dass wir für Gerechtigkeit zwischen den Generationen kämpfen. Wir tragen Verantwortung dafür, den jungen Menschen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, während wir gleichzeitig die Bedürfnisse der älteren Generation im Blick behalten.

Unser Ziel sollte dabei stets der Mensch im Fokus sein. Politik darf nicht abgehoben sein – wir dürfen bei unseren Entscheidungen niemals die Bürgerinnen und Bürger vergessen. Ihre Anliegen, ihre Sorgen und ihre Hoffnungen müssen die Grundlage unseres Handelns sein.

In einer Zeit, in der die Sozialdemokratie in Deutschland mit Herausforderungen konfrontiert ist, sind diese Werte wichtiger denn je. Wir stehen als Partei vor der Aufgabe, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen und den Menschen zu zeigen, dass wir die Partei sind, die Lösungen anbietet und für eine gerechtere Gesellschaft kämpft.

Als Beisitzer im Kreisvorstand möchte ich dazu beitragen, dass wir diesen Anspruch auch hier im Altenburger Land umsetzen. Meine Kandidatur als Oberbürgermeister hat gezeigt, dass wir viele Menschen erreichen können, wenn wir mit klaren, glaubwürdigen Positionen auftreten. Ich möchte die Themen, für die ich in der Bevölkerung viel Zustimmung erhalten habe – soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und Bürgernähe – weiter vorantreiben.

Meine Schwerpunkte als Beisitzer sollen sein

  1. Gerechtigkeit und Solidarität als Leitprinzipien stärken: Unsere politischen Entscheidungen müssen sich daran messen lassen, ob sie den Menschen helfen und unsere Gesellschaft gerechter machen. Ich möchte sicherstellen, dass diese Grundwerte immer im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.
  2. Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und sozialen Akteuren: Als Mitglied der IG Metall liegt mir besonders die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der SPD und dem DGB-Kreisverband am Herzen. Gemeinsam können wir für gute Arbeit, faire Löhne und soziale Sicherheit eintreten. Die Zusammenarbeit mit sozialen Akteuren im Landkreis muss gestärkt und das Ehrenamt in diesen Bereich muss unterstützt werden.
  3. Inklusion und Generationengerechtigkeit fördern: Eine inklusive Gesellschaft erfordert konkrete Maßnahmen, von Barrierefreiheit bis hin zu Bildungschancen für alle. Gleichzeitig müssen wir die Interessen der jungen und älteren Generationen in Einklang bringen.
  4. Bürgernähe und Dialog: Die Bürgerinnen und Bürger müssen im Mittelpunkt unserer Politik stehen. Ich stehe für die Bürgerinnen und Bürger für Gespräche zur Verfügung und nehme die Themen der Menschen mit in die Gremien. Sei es in die Parteivorstände, den Stadtrat, den Beirat des Jobcenters oder dem Ortsvorstand der IG Metall.

Liebe Genossinnen und Genossen,
all dies ist mein Angebot an euch: Mein Angebot, welches ich dem Kreisverband anbiete und für welches ich stehe. Es liegt nun an euch, den Genossinnen und Genossen, zu entscheiden, ob ihr mir die Möglichkeit gebt, diesen Weg weiter voranzubringen oder nicht.

Ich danke euch für das Vertrauen, das ihr mir bisher entgegengebracht habt, und hoffe, dass ich auch weiterhin auf eure Unterstützung zählen kann. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, eine gerechte, solidarische und inklusive Gesellschaft zu schaffen, in der der Mensch stets im Fokus steht.

Glück Auf!