07.05.2026

Evaluation des Jugend-, Senioren- und Familienbeirats

--- es gilt das gesprochene Wort ---

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gäste,

wenn wir heute über den Jugend-, Senioren- und Familienbeirat sprechen, dann sprechen wir nicht einfach nur über ein weiteres Gremium dieser Stadt.

Wir sprechen über Beteiligung.


Über Menschen, die sich einbringen wollen.
Über Bürgerinnen und Bürger, die ihre Stadt mitgestalten möchten.

Und genau das ist in den vergangenen Jahren gelungen.

Ich selbst durfte bereits die Arbeitsgruppe Jugendbeteiligung, welche vorher das Thema Jugendbeteiligung begleitete, als Vertreter meiner Fraktion beiwohnen und begleite seit Beginn auch den Jugend-, Senioren- und Familienbeirat.

Deshalb kann ich heute ganz klar sagen: Dieses Gremium ist eine echte Bereicherung für unsere Stadt.

Dort wird nicht parteipolitisch gestritten.
Dort wird diskutiert, organisiert, nach Lösungen gesucht und gemeinsam überlegt, wie Altenburg besser werden kann.

Wenn man sich anschaut, welche Projekte in den vergangenen Jahren entstanden sind, dann sieht man auch, dass der Beirat nicht nur redet, sondern konkrete Dinge bewegt hat.

Ob Workshops für Jugendliche, Projekte aus dem Einwohnerbudget oder einfach ein Aufbau eines Netzwerkes von Ehrenamtlichen, die sich gemeinsam im Beirat engagieren.
 

Besonders wichtig finde ich dabei den generationenübergreifenden Ansatz.

Denn eine Stadt funktioniert dann gut, wenn junge Menschen, Familien und Seniorinnen und Senioren nicht nebeneinander herleben, sondern miteinander ins Gespräch kommen.

Der Jugend-, Senioren- und Familienbeirats schafft genau diese Möglichkeit.

Ich möchte mich deshalb ausdrücklich bei allen Mitgliedern des bisherigen und auch des neuen Beirates bedanken.

Denn Beteiligung kostet Zeit.
Engagement kostet Kraft.
Und es ist nicht selbstverständlich, sich zusätzlich zum eigenen Alltag ehrenamtlich für die Stadt einzusetzen.

Mein besonderer Dank gilt aber auch Frau Taubert, Frau Müller-Weiske und Frau Pilz, die dieses Gremium mit großem Einsatz begleiten und unterstützen.

Ebenso gehört auch der weiteren Verwaltung mit Verwaltungsspitze Dank gesagt. Denn gute Beteiligung funktioniert nur dann, wenn sie organisatorisch unterstützt und ernst genommen wird.

Ich selbst versuche im Beirat immer für Fragen rund um die Stadtratsarbeit zur Verfügung zu stehen. Gerade dieser direkte Austausch zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und Stadtrat ist aus meiner Sicht enorm wertvoll.

Und ich kann nur alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen:
Kommen Sie zu den Sitzungen.
Bringen Sie sich ein.
Auch ohne Mitgliedschaft.

Denn kommunale Demokratie lebt nicht nur von Wahlen.
Sie lebt vom Mitmachen.

Perspektivisch sollten wir auch darüber sprechen, wie sich die Satzung des Beirates vielleicht weiterentwickeln lässt. Weniger starre Grenzen und vielleicht noch mehr Freiheiten könnten dem Gremium zusätzliche Möglichkeiten geben, eigene Ideen und Formate zu entwickeln.

Denn Beteiligung funktioniert am besten dort, wo Menschen nicht das Gefühl haben, nur angehört zu werden, sondern tatsächlich mitgestalten zu können.

Und genau deshalb ist der Jugend-, Senioren- und Familienbeirat wichtig für diese Stadt.

Vielen Dank.