Die Ergebnisse einer neuen OECD-Studie belegen: Deutschland hinkt im internationalen Vergleich in Sachen Gleichstellung hinterher. In keinem anderen europäischen Land ist das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern so groß, wie hier. SPD-Politikerinnen und -Politiker erläutern auf spd.de, welche gesetzlichen Regelungen für eine fortschrittliche Geschlechterpolitik notwendig sind.
Manuela Schwesig, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD:
"Damit Frauen und Männer endlich gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, müssen endlich überall die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stimmen. Hier gibt es in vielen Regionen Deutschlands noch viel zu tun. Berufstätige Eltern brauchen für ihre Kinder gute Ganztagskitas und –schulen. Statt ein unsinniges Betreuungsgeld einzuführen, das Kinder von frühkindlicher Bildung und Frauen vom Arbeitsmarkt fernhält, muss Bundesfamilienministerin Schröder die dafür vorgesehenen zwei Milliarden Euro dringend in den notwendigen Betreuungsausbau investieren. Der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab Eins bis 2013 darf nicht gefährdet werden."