Dorothea Marx mit Jakob von Weizsäcker und der Moderatorin Blanka WeberAm Montagabend diskutierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und der Europapolitische Sprecherin Dorothea Marx mit dem Thüringer SPD-Kandidaten für die Europawahl am 25. Mai 2014, Jakob von Weizsäcker zum Thema Europa im Sondershäuser Ratssaal. Diese Podiumsdiskussion wurde vom Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet.
Neben den Themen wie die Schuldenkrise und das Freihandelsabkommen mit den USA wurden auch sicherheitspolitische Fragen diskutiert. Dorothea Marx erneuerte in diesem Zusammenhang nochmals ihre Forderung, das geplante europäische Datenschutzabkommen über den Bereich der Wirtschaft hinaus, auch auf den privaten Bereich der EU-Bürgerinnen und Bürger auszuweiten.
Einig waren sich alle Diskutanten, dass es größere Anstrengungen geben sollte, für eine gemeinsame europäische Kultur. Diese könnte dann die Gemeinschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und die Einwohner der 27 EU-Staaten für ein starkes Europa begeistern.
Nicht zu kurz kam der Aspekt, dass gerade nach Thüringen und insbesondere in den Kyffhäuserkreis viele EU-Mittel aus den Programmen ESF, EFRE und ERLER fließen. So sind in den Jugend- und Sozialbereich in den letzten 12 Jahren zusammen mit Bundesmitteln über 13 Mio. Euro geflossen.
Klar war am Ende, dass Deutschland und vor allem Thüringen ein starkes Europa braucht und Europa ein starkes Deutschland. Deshalb ist es wichtig, dass alle Wählerinnen und Wähler von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und am 25. Mai 2014 ihre Stimme zur Europawahl abgeben.