Info-Stand am 28. August 2014 auf dem Eisenberger Markt.In der heißen Phase des Wahlkampfes ging es am Donnerstag in Eisenberg auf dem Markt und später in Stadtroda weiter. Unterstützt wurde Regine Kanis dabei vom Landesverband des SPD und fleißigen Helfern.
In der Kreisstadt und in Stadtroda gab es gute Gespräche über Themen, die die Menschen aktuell bewegen. Neben der Frage nach der ärztlichen Versorgung auf dem Land und der besseren Ausgestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für die ländliche Region, standen auch die Schulpolitik und die Qualität in den KiTas im Raum.
"Die SPD hat in den letzten Jahren bereits viel für die Ansiedlung von Ärzten im ländlichen Raum getan", meint Regine Kanis, die seit 2009 den Saale-Holzland-Kreis im Landtag vertritt. Gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen, dem Bund und den Kommunen gebe es aber noch einiges zu tun.
Beim ÖPNV seien in erster Linie die Kreise gefragt, da die Ausgestaltung des Nahverkehrs in ihrer Zuständigkeit liegt. Da aber der ÖPNV auch eine Frage des Geldes sei, müssten die Kommunen vom Land für ihre Aufgaben ausreichend ausgestattet werden, betont Regine Kanis.
Mit der Verbesserung der Betreuungsschlüssel konnte bereits seit 2010 die Qualität in den KiTas deutlich verbessert werden. „Eine Absenkung der Betreuungsstandards durch geringer qualifiziertes Personal, wie von der CDU angestrebt, wird es mit mir nicht geben“, macht Kanis klar. Vielmehr strebe die SPD eine schrittweise Gebührenfreiheit in der Kinderbetreuung an. „Das geht nicht von jetzt auf gleich und nur mit Unterstützung des Bundes. Aber in einem ersten Schritt das erste Krippen- oder Kindergartenjahr beitragsfrei zu stellen, ist aus dem Landeshaushalt finanzierbar“, ist sich die Grundschullehrerin sicher. Damit werde auch der Stellenwert der frühkindlichen Bildung gehoben. „Es ist nicht vermittelbar, dass Schule und Studium vom Staat finanziert werden, der wichtige Besuch einer Kindertagesstätte aber von den Eltern gestemmt werden muss“, so Kanis.
In Stadtroda ging die Wahlveranstaltung in eine Gegendemonstration zu einer NPD-Veranstaltung über. Christliche Organisationen, Vereine und zahlreiche Passanten stellten sich den rechten Sprüchen lautstark entgegen. „Mit Lügen und Halbwahrheiten will die NPD die Menschen von ihren eigentlichen Zielen ablenken: Nämlich den Staat aus seinen Angeln zu heben und in eine Diktatur umzuwandeln, in der Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden, die nicht in ihre beschränkten Vorstellungen passen. Das können wir nicht zulassen,“ ist die Landtagsabgeordnete überzeugt.
Abgerundet wurde der Tag von einer Ausstellungseröffnung in der Suptur in Stadtroda und dem Gelöbnis von 126 Rekruten des Panzerpionierbataillons 701 aus Gera im Stadion.