Fachpolitiker der SPD-Landtagfraktion nach Besuch in Hamburg zuversichtlich für die IBA Thüringen

Veröffentlicht am 31.07.2013 in Allgemein

Fachpolitiker der SPD-Landtagfraktion nach Besuch in Hamburg zuversichtlich für die IBA Thüringen/Doht: Richtige Schwerpunkte gesetzt

„Die Leitstrategie der IBA in Thüringen hat die richtigen Schwerpunkte gesetzt. Insbesondere bei den Themen Energiewende und soziokultureller Wandel bietet die IBA die Chance, Visionen von Thüringens Zukunft aufzuzeigen." Das hat die baupolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion nach einem Besuch der Internationalen Bauausstellung (IBA) in Hamburg betont.

Die Veränderungsprozesse insbesondere in diesen beiden Bereichen würden Maßstäbe für eine zukunftsfähige Landesentwicklung setzen. Auch die IBA in Hamburg habe Lösungen auf die Fragen in diesen beiden Themenbereichen gesucht.

 

Doht hatte die Hamburger IBA mit dem SPD-Arbeitskreis Innen, Bau, Verkehr, Landesplanung anlässlich des Präsentationsjahres 2013 besucht, mit dem ein siebenjähriger Planungs- und Realisierungsprozess seinen Abschluss findet. Insgesamt sahen sich die Fachpolitiker der SPD-Landtagsfraktion anschließend in ihrem - in der Koalitionsvereinbarung festgeschriebenen - Vorhaben bestätigt, auch in Thüringen eine Internationale Bauausstellung (IBA) auszurichten. „Die IBA ist eine einzigartige Möglichkeit, die Herausforderungen, vor denen unser Land steht, anzugehen", sagte Sabine Doht im Anschluss an den Besuch in der sozialdemokratisch regierten Hansestadt.

 

Doht zeigte sich beeindruckt von den rund 60 Projekten, mit denen die IBA in Hamburg in das Präsentationsjahr gegangen ist. Davon besichtigten die Fachpolitiker unter anderem den Energieberg - eine ehemalige Deponie, die heute als Standort für Windkraftanlagen dient - und einen ehemaligen Bunker, der jetzt mittels Solarthermie das angrenzende Wohnviertel mit Heizenergie und Warmwasser versorgt.  Zudem standen sanierte Wohnanlagen und Neubauten mit energetischen Projekten im Mittelpunkt des Interesses der Thüringer SPD-Abgeordneten.

 

„Thüringen kann als IBA-Austragungsort durchaus Anregungen aus Hamburg aufnehmen", ist Doht überzeugt. Insbesondere, was die Bewältigung des Klimawandels angeht. Allerdings geht die SPD-Politikerin davon aus, dass die Umsetzung von IBA-Projekten in Thüringen deutlich komplizierter werden könnte. Die IBA Hamburg beschränke sich schließlich auf einen Stadtteil. Die IBA sei dort zudem eine zu hundert Prozent städtische Gesellschaft und die Stadt gleichzeitig Genehmigungsbehörde für die IBA - Projekte. In Thüringen habe es die IBA - Gesellschaft dagegen mit den verschiedensten Kommunen und vielen Landkreisen und Genehmigungsbehörden zu tun.

 

Doht: „Auch hier könnte sich die Kleinteiligkeit der kommunalen Strukturen im Freistaat rächen und den IBA - Prozess deutlich erschweren."

 

Georg Grünewald

Pressesprecher

 

Homepage Sabine Doht