Gedenken an Todesmarsch der KZ-Häftlinge

Veröffentlicht am 11.04.2014 in Allgemein

Blumen für die unschuldig getöteten Kinder von Zwangsarbeiterinnen.

In jedem Jahr mahnt der 11. April die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. An diesem Tag wurden, kurz vor der Befreiung des KZ Buchenwald durch alliierte Truppen, die Häftlinge auf Todesmärschen durch das Land getrieben. Vorbei kamen sie auch in Eisenberg, wo am Vormittag eine Gedenkfeier stattfand.

Bürgermeister Ingo Lippert begrüßte die Teilnehmer. Vertreter aus Stadtrat und Kreis der Partei Die Linke, der Kirche und eine Klasse des Gymnasiums mit dem Direktor waren anwesend, um den Toten zu gedenken. Regine Kanis konnte wegen parlametarischer Verpflichtungen nicht persönlich anwesend sein; ihre Mitarbeiterin vertrat sie. 

Nach der Gedenkfeier am Mahnmal in der Innenstadt, besuchten zwei Vertreter der Linken und Irene Schlotter, Mitarbeiterin von Regine Kanis, die Gedenkstätte auf dem Eisenbeger Friedhof. Dort liegen 53 Zwangsarbeiter und Opfer eines Todesmarsches begraben. Auf dem Gedenkstein für 17 Kinder von Zwangsarbeiterinnen im Alter zwischen einem und 15 Jahren wurden im Namen von Regine Kanis Blumen niedergelegt. Der schuldlose Tod der Kinder sollte, wie es auf dem Gedenkstein heißt, zu ewigem Frieden mahnen.

 

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