Lemb ruft zur Beteiligung an bundesweiter Schweigeminute für Todesopfer des Nazi-Terrors auf
Auch Wolfgang Lemb, SPD-Landtagsabgeordneter aus Gera, wird am 23. Februar um 12 Uhr den Opfern rechtsextremistischer Gewalt gedenken. „Ich bitte Sie sich ebenfalls an der bundesweiten Schweigeminute zu beteiligen und in Schulklassen, Betrieben und Verwaltungen ein Zeichen des stillen Gedenkens und der Anteilnahme zu setzen. Unterbrechen Sie ihr Alltagsgeschehen am Arbeitsplatz oder privat, um Ihr Mitgefühl für die Familien und Freunde der Opfer auszudrücken, die geliebte Menschen verloren haben.“, appelliert Lemb auch an die Geraer.
Zeitgleich findet in Berlin eine zentrale Gedenkveranstaltung der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt.
„Was dieses Nazi-Trio angerichtet hat, darf nicht bloß Gegenstand kurzfristiger Medienberichterstattung sein, sondern sollte in uns allen dauerhafte Betroffenheit auslösen. Über zehn Jahre konnten diese Gewalttäter Menschen ermorden, ohne dass jemand rechtsextreme Motivation und das rechtsextreme Bedrohungspotenzial erkannt hat. Stattdessen wurde den Familien der Opfer unterstellt, sie seien in Bandenkriege und kriminelle Strukturen verstrickt. Gerade deshalb ist es für die Mitmenschen in unserer Gesellschaft ein wichtiges Signal, wenn wir ihnen mit dieser Schweigeminute zeigen, dass die Morde nicht vergessen sind. Wir müssen wachsam gegenüber Fremdenhass und Rassismus sein. Nur so kann unsere Gesellschaft glaubwürdig für Vielfalt und Offenheit stehen“, so der Abgeordnete abschließend.