Wolfgang Lemb und Hannelore Hauschild (Foto: Thomas Liehr)Am vergangenen Dienstagabend versammelten sich trotz grosser Hitze auf Einladung des Geraer SPD Landtagsabgeordneten, Wolfgang Lemb Seniorinnen und Senioren zur Diskussion des Thüringer Seniorenmitwirkungsgesetzes im Comma. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Generation 60+ sich in Gera und Thüringen aktiv mit einbringen kann.
Das Inputreferat kam von Dr. Hartmut Schubert, dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit. Er stellte das Thüringer Seniorenmitwirkungsgesetz vor und nannte den Geraer Seniorenbeirat als Paradebeispiel für gelungene Gremienarbeit.
Im Anschluss sprach Hannelore Hauschild über die aktuelle Lage des Seniorenbeirats. Dabei äußerte sie den Wunsch, dass der Beirat intensiver von den Fraktionen und der Verwaltung genutzt wird, um die Anliegen der Senioren vertreten zu können. In der Wirtschaft ist die Gruppe für ihr Potenzial bekannt. Beispielsweise für Verbesserungsvorschläge einer seniorengerechten Umgestaltung von Verkaufsräumen.
Mehr Unterstützung wünscht sich der Beirat aber von der Stadt. So fehlen die Gelder für entsprechende Technik und Werbematerialien, um in Gera den Bekanntheitsgrad vergrößern zu können. Zumindest einen Teil des Wunsches konnte der Gastgeber, SPD Landtagsabgeordneter Wolfgang Lemb, erfüllen. Dieser sagte noch am Abend die Finanzierung eines Flyers und Visitenkarten für den Seniorenbeirat zu.
"Wenn die Stadt dazu nicht in der Lage ist, will ich wenigstens einen schnellen und unbürokratischen Beitrag leisten, damit die wichtige Arbeit des Seniorenbeirates weiter entwickelt werden kann", erklärte Lemb.