Geldverschwendung wäre jedoch vermeidbar gewesen
„Ich bin sehr froh darüber, dass es die Gemeinde Crawinkel geschafft hat, die Immobilie zu kaufen. Damit ist gewährleistet, dass die Neonazis in diesem friedlichen und toleranten Ort kein Forum für ihre hasserfüllten und menschenverachtenden Parolen und Aktionen finden werden“, sagt Peter Metz, Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Strategien gegen Rechtsextremismus als Reaktion auf den Kauf eines ursprünglich durch Rechtsextreme erworbenen Gasthauses durch die Gemeinde Crawinkel.
Metz betont jedoch, dass es an sich erschütternd sei, so viel Geld in die Hand nehmen zu müssen, um den Einzug der Neonazis in den Ort zu verhindern und bezeichnet das als „unnötige Geldverschwendung“. „Die zuständigen Behörden hätten früher hellhörig werden müssen, damit der Kauf durch Rechtsextreme im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung durch andere Mittel hätte verhindert werden können“, so der Abgeordnete. Um Immobilienankäufe durch Rechtsextreme in Zukunft zu verhindern, fordert Metz daher die Landesregierung auf, eine einheitliche Strategie zur Verhinderung derartiger Ankäufe zu entwickeln. Metz: „Ich stelle mir darunter eine Art Frühwarnsystem vor, das die Gemeinden rechtzeitig vor rechtsextremen Interessenten warnt.“