2.30 Uhr klingelt der Wecker. Die Fahrt geht nach Frömmstedt. Dort holen wir 200 belegte Brötchen vom Bäckermeister Winfried Bergmann ab. Es geht nach Großheringen, wo ich mit meinem Team Brötchen und Äpfel für die Arbeiter der Frühschicht verteile. Die Aktion steht unter dem Motto „Ob Morgenröte – gesund in den Tag“. Nach einer Stunde ist das Frühstück verteilt. Eine gute Aktion, über die die Belegschaft sicher noch lange reden wird.
Es geht weiter nach Artern, dort stehe ich am Infostand. Ich erlebe wie wichtig es ist, dass Arbeit in die Region kommt.
Gegen 11.30 Uhr fahre ich nach Bad Frankenhausen. Bürger möchten mit mir über meine politischen Ziele sprechen. Im „Thüringer Hof“ in Bad Frankenhausen führen wir ein sehr angenehmes Gespräch. Es geht um Hartz IV, den Auslandseinsatz in Afghanistan und um Bildungspolitik. Das sind Themen, die die Menschen in meinem Wahlkreis bewegen.

Am Nachmittag bin ich in Blankenhain. In der Traditionsmanufaktur Weimar-Porzellan. 1790 wurde Weimar-Porzellan durch Christian Speck gegründet. 90 Beschäftigte zählt das Unternehmen. Um neue Kundengruppen zu erschließen, liegt das Augenmerk der Geschäftsführerin Constanze Ritze vor allem in der Verbindung von Tradition und Moderne. Es geht darum, alte Formen neu zu interpretieren. Um künftig im Porzellangeschäft bestehen zu können, bedarf es nicht nur der Produktion des traditionellen Porzellans sondern auch der Entwicklung neuer Designerlinien. Beim Rundgang durch die Manufaktur kann ich jeden einzelnen Arbeitsgang begutachten. Wahnsinnig spannend. Frau Ritzes Kundenspektrum reicht von Porsche über die Dior und Colani bis hin zu Einzelwünschen von Privatpersonen. 75 % der Kunden kommen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken und dem Nahen Osten. „Der Kulturkreis ist ein anderer. Das Zeremoniell des gemeinsamen Essens hat dort eine andere Bedeutung als hierzulande. Kundenwünsche beispielsweise Service bis 250 Teile“ so Constanze Ritze.
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Die Geschäftsführerin legt großen Wert auf das Markenzeichen Weimar-Porzellan.
Von Politikern erwartet die Geschäftsführerin mehr Interesse an der Entwicklung des Unternehmens. Steffen Lemme versprach einen kontinuierlichen Kontakt zu Weimar-Porzellan zu halten, um bei Problemen behilflich zu sein.