Ombudsrat „Inklusion“ ist wichtige Anlaufstelle für Eltern behinderter Kinder

Veröffentlicht am 13.12.2013 in Soziales

Die teilweise kontrovers geführte Debatte über das Thema „Inklusion“ ist für Dagmar Künast, die Sprecherin für Behinderte der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Anlass, Betroffene auf den Ombudsrat „Inklusion“ hinzuweisen. Dieses im Herbst dieses Jahres gegründete und im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur angesiedelte Gremium unterstehe direkt dem Behindertenbeauftragten Dr. Paul Brockhausen. „Eltern haben somit die Möglichkeit, sich bei Problemen - beispielweise bei der Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs - direkt an das Gremium zu wenden und um Rat und Hilfe zu bitten“, so Künast.

Die Politikerin macht deutlich, dass Betroffene beim Ombudsrat sowohl auf Fachwissen als auch auf eine hohe Legitimation vertrauen könnten. „Neben dem Vorsitzenden Brockhausen gehören dem Gremium der Landeselternsprecher, ein Vertreter des Vereins „Gemeinsam leben, gemeinsam lernen“, die Mutter eines behinderten Kindes sowie ein Vertreter des Hauptpersonalrats Förderschulen an. „Naturgemäß geht ein so wichtiges Vorhaben wie die Inklusion mit vielen Fragen und auch Konflikten einher. Umso wichtiger ist es, dass betroffene Eltern auf engagierte und kompetente Beratung vertrauen können“, so die Abgeordnete.

 

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