„Es reicht nicht, dass der Redakteur einfach seine Funktion abgibt und
dann Schwamm drüber“, sagt Heiko Gentzel, innenpolitischer Sprecher
der SPD-Landtagsfraktion. Die volle Verantwortung für die „unsägliche
Veröffentlichung“ trage auch presserechtlich der Landesvorsitzende der
Polizeigewerkschaft DPolG.
„Jürgen Hoffmann muss die Konsequenzen
ziehen, eine Distanzierung des Gewerkschaftschefs mit Verweis auf die
Meinungsfreiheit des Redakteurs reicht nicht aus“, fordert
SPD-Innenpolitiker Gentzel.
Im Oktober-Heft der Gewerkschaftszeitung „Polizeispiegel“ zur
Thüringer Landtagswahl pflichtet ein nicht namentlich benannter
Kommentator der NPD bei - in deren Forderung „nach härteren Strafen für
alle Bereiche der Kriminalität aus logischer Sicht“ und stellt unter
anderem fest, dass der NPD ihr Image schade, das ihr „von allen Seiten
angedichtet“ werde.
Marion Wolf
Pressesprecherin