Viele Saalfelder Bürgerinnen und Bürger beschäftigt derzeit die Frage, ob in Ihrer Straße künftig nachts das Licht ausgeht. Am kommenden Mittwoch wird die Straßenbeleuchtung Thema im Stadtrat sein. Der SPD-Bundestagskandidat Christoph Majewski bekam die Sorgen vieler Anwohner bei seinen Gesprächen an der Wohnungstür erklärt. Andere suchten den Kontakt im SPD-Bürgerbüro per E-Mail oder fragten auf dem SPD-Sommerfest wegen der Position der SPD-Stadtratsmitglieder an. Die Anfragen wurden mit den Stadträten der SPD diskutiert.
Die Stadträtin Christine Lehder (SPD), die selbst Christoph Majewski bei seinen Bürgergesprächen unterstützt, über die Position ihrer Fraktion:"Die SPD-Stadtratsfraktion will bei der Ratssitzung am kommenden Mittwoch verhindern, dass einige Straßen nachts zu dunklen Geistergassen werden. Frieder Lippmann (SPD), ebenfalls Stadtrat: "Da ein gewisser Sparzwang leider nicht wegzudiskutieren ist, schlagen wir vor am späten Abend jede zweite Laterne auszuschalten, so dass keine Straße komplett im Dunkel versinken wird."
Der Saalfelder Majewski freut sich über die gelungene Kommunikation zwischen Bürger und Kommunalpolitik: "Es ist schön zu sehen, wenn ich mit meinen direkten Bürgergesprächen dazu beitragen kann, dass Anliegen auf kurzem Wege an Entscheidungsträger herangetragen werden. Die Lösung nur jede zweite Laterne abzuschalten hört sich unter den gegebenen Umständen für mich nach einem nicht ganz einfachen aber vernünftigen Kompromiss an. In Gesprächen haben mir betroffene Bürger ebenfalls Verständnis für den Sparzwang gezeigt und meinen, dass Sie mit dem Vorschlag der SPD-Fraktion leben können"