Nach Begrüßung durch den DGB-Kreisvorsitzenden Herbert Gräfe wird Sandro Witt, Vorsitzender der DGB Landesvertretung Thüringen, kurz in die Thematik einführen. Teilnehmer einer anschließenden Podiumsdiskussion sind Volkmar Vogel (MdB), Sven Schrade (Bürgermeister der Stadt Schmölln), Frank Tempel (angefragt) und Sandro Witt unter Moderation von Frank Rosenfeld. Danach ist Gelegenheit zu einer offenen Diskussion mit dem Publikum.
Wer als Flüchtling nach Deutschland kommen und wie lange bleiben darf, wird ausschließlich auf bundespolitischer Ebene entschieden. Die Unterbringung ist dann Sache der Bundesländer und Kommunen. Wir möchten politische Akteure aus der Bundespolitik mit kommunalen Verantwortungsträgern unter Beteiligung der hiesigen Bürger darüber ins Gespräch bringen, wie die Unterbringung sowie die Integration von Flüchtlingen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt bewältigt werden können. Dabei betrachten wir die politische Herausforderung als parteienübergreifende Aufgabe, die nur unter gemeinsamer Anstrengung bewältigt werden kann.
Die Reaktionen auf die steigende Anzahl der Flüchtlinge, die bei uns ankommen, reichen von euphorischer Begrüßung bis hin zu Hass und Vorwürfen. Was muss getan werden, damit ein Miteinander möglich ist? Wie kann Ängsten begegnet werden? Welche Chancen eröffnen sich perspektivisch aufgrund der aktuellen Situation? Welche Fragen stellen sich ggf. noch?
Darüber würden wir am 21.10.2015 gerne diskutieren.
Frank Rosenfeld
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