Als „einzigartiges Geschichtsprojekt“ lobt Hans-Jürgen Döring,
bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, die rollende
Ausstellung „Zug der Erinnerung“.
Als „einzigartiges Geschichtsprojekt“ lobt Hans-Jürgen Döring,
bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, die rollende
Ausstellung „Zug der Erinnerung“.
„Zug der Erinnerung“ macht Station in Thüringen:
SPD-Politiker Döring ruft Schüler auf, Ausstellung zu besuchen
Sie dokumentiert in mehreren
Eisenbahnwaggons anhand von Kinderschicksalen die Deportationen in die
Vernichtungslager des NS-Regimes. Ab Sonntag macht der „Zug der
Erinnerung“ in mehreren Städten Thüringens Station. „Ich kann allen
Thüringer Schulen nur empfehlen, dieses wichtige Ausstellungsangebot
zu nutzen“, sagt Döring.
Gleichzeitig kritisiert der Bildungspolitiker die Deutsche Bahn AG
scharf, da sie von den Ausstellungsinitiatoren Gebühren für die Nutzung
von Bahnhöfen und Schienen verlange. „Die Deportationen sind damals
mithilfe der Bahn durchgeführt worden, sie hat die Menschen in den
sicheren Tod gefahren“, sagt Döring. Er erwarte daher, dass sich die
Deutsche Bahn AG ihrer historischen Verantwortung stelle und von einer
Gebührenerhebung Abstand nehme. „Alles andere ist im Hinblick auf die
Opfer der Deportationen geschmacklos“, so der Bildungsexperte.
Homepage Hans-Jürgen Döring