Einheit von Grundschule und Hort muss Bestand haben

Veröffentlicht am 03.02.2015 in Bildung & Kultur

„Die Regierungskoalition nimmt die Vorbehalte der Erzieherinnen, aber auch vieler Eltern gegenüber einer eventuellen Kommunalisierung der Grundschulhorte sehr ernst“, sagt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich der Übergabe von 9.000 Protestüberschriften an Bildungsministerin Klaubert. Die 2016 anstehende Entscheidung über die Zukunft der Grundschulhorte werde daher in enger Abstimmung mit den Beschäftigten, den Elternvertretern und den kommunalen Schulträgern erfolgen.

„Für die SPD hat höchste Priorität, dass die bewährte Einheit von Grundschule und Hort auch künftig Bestand hat. Denn nur so lassen sich die Thüringer Grundschulen als Ganztagsschulen sinnvoll weiterentwickeln“, sagt Marion Rosin. Zudem dürfe es bei einer eventuellen Hortkommunalisierung weder zu einer Absenkung pädagogischer Standards noch zu einer Schlechterstellung der Erzieherinnen kommen. „Diese Bedingungen haben die SPD-Fraktion und Bildungsminister Matschie schon in der letzten Wahlperiode an eine mögliche Hortkommunalisierung gestellt.  An ihnen halten wir natürlich auch weiterhin fest“, betont die SPD-Abgeordnete.

 

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