Thüringen braucht Kontinuität in der Bildungspolitik

Veröffentlicht am 03.02.2015 in Bildung & Kultur

Der kürzlich vorgelegte Chancenspiegel der Bertelsmann Stiftung zeigt: Thüringen gehört im Bildungsbereich zu den Spitzenreitern unter den Bundesländern. „Das vergleichsweise gute bis sehr gute Abschneiden Thüringens gründet auf den enormen Anstrengungen der vergangenen Jahre, insbesondere unter SPD-Bildungsminister Christoph Matschie“, sagte die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Marion Rosin, nach dem Erscheinen der Studie. Weitere Anstrengungen seien jedoch nötig, damit Thüringen den Platz an der Spitze halten könne. Rosin ist sich sicher, dass die neue Kultusministerin Birgit Klaubert an die erfolgreiche Arbeit der vergangenen fünf Jahre anknüpfen werde. „Der rot-rot-grüne Koalitionsvertrag gibt dafür die richtigen Wegmarken vor“, so Rosin.

Laut der Studie gehört Thüringen neben Mecklenburg-Vorpommern bei den Kriterien  „Durchlässigkeit“ und „Kompetenzförderung“ zur Spitzengruppe. Im Bereich der Bildungsgerechtigkeit stehe Thüringen im Vergleich mit den anderen Bundesländern ebenfalls gut da. Die Studie weise jedoch auch nach, dass Kinder, die aus einem sozial benachteiligten Umfeld kommen, weiterhin deutlich schlechtere Chancen auf einen höheren Bildungsabschluss haben als andere Kinder.

 

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