Lehrerverbeamtung in Thüringen muss kommen

Veröffentlicht am 03.02.2015 in Bildung & Kultur

Mit Blick auf die bundesweite Debatte um qualifizierte Nachwuchspädagogen an Schulen erklärt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag: „Die Regierungskoalition in Thüringen muss nun prüfen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ob eine Rückkehr zur 2008 ausgesetzten Lehrerverbeamtung möglich ist.“
Die Landtagsabgeordnete betont: „Die Verbeamtung von Lehrern wäre ein wichtiger Schritt, um auch künftig genügend qualifizierte Nachwuchspädagogen für den Schuldienst in Thüringen gewinnen zu können.“ Nur mit attraktiven Einstellungsbedingungen könne Thüringen im sich verschärfenden Länderwettbewerb um gut ausgebildete Nachwuchslehrer bestehen. Dazu gehöre auch die Möglichkeit zur Verbeamtung. Klar sei aber auch, dass für Verbeamtungen, die ab 2016 durchgeführt werden, finanzpolitische Vorkehrungen für die Zukunft getroffen werden müssen, um zukünftigen Pensionslasten besser Rechnung tragen zu können. Darauf hatten sich die Verhandlungspartner im Koalitionsvertrag ebenfalls geeinigt.

„Aus vielen Gesprächen mit jungen Kolleginnen und Kollegen an den Schulen weiß ich, dass sie sich schon zu Beginn ihres Berufsweges persönliche Sicherheit und eine dauerhafte Perspektive wünschen“, erläutert die Abgeordnete. Neben dem Angebot unbefristeter Vollzeitstellen werde die Verbeamtung diesem verständlichen Anliegen am ehesten gerecht. Die Regierungskoalition müsse darüber hinaus ein Portfolio attraktiver Einstellungsbedingungen entwickeln, um Thüringer Nachwuchspädagogen stärker als bislang im Freistaat halten bzw. aus anderen Bundesländern zurückgewinnen zu können.

 

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