Investitionsstau auflösen, um Infrastruktur zu sichern und auszubauen

Veröffentlicht am 15.10.2013 in Allgemein

Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Doht, unterstützt Forderungen nach einer besseren Finanzierung für den Straßenbau. „Neben neuen Möglichkeiten zur Finanzierung brauchen wir dafür aber dauerhaft höhere Investitionen, um Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in Thüringen sichern zu können“, sagte Doht. Für Thüringen sei es zudem wichtig, die richtigen Akzente zu setzen: „Aus Sicht der alten Bundesländer ist es nachvollziehbar, wenn die Bund-Länder-Kommission ‚Nachhaltige Infrastrukturfinanzierung‘ den Schwerpunkt auf Erhalt und Sanierung legt.

In Thüringen sind die Rahmenbedingungen aber andere. Hier muss der Fokus in den kommenden Jahren auf der Fertigstellung guter Autobahnanbindungen und dringend benötigter Ortsumgehungsstraßen liegen“, so die SPD-Verkehrspolitikerin.

„In Thüringen warten viele Menschen auf eine Entlastung vom stetig wachsenden Verkehrsaufkommen“, sagt Doht. Fakt sei, dass die Politik bei der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur neue Wege gehen müsse. Dabei dürften Pendler und Autofahrer in Thüringen jedoch nicht gezielt weiter belastet werden. Die Ausweitung der Lkw-Maut sei dagegen ein möglicher Weg.

 

Franzisca Friedrich, stellv. Pressesprecherin

 

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