Die Landtagsabgeordnete der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, wird morgen in Erfurt am Parlamentarischen Frühstück der Thüringer Lebenshilfe teilnehmen. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit dem Thema „Inklusion leben – Teilhabe ermöglichen und Barrieren beseitigen“.
Inklusion muss in unserer Gesellschaft gefördert und gelebt werden. Behinderte Menschen brauchen Chancen, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ihnen diese Chancen zu bieten und sie in ihrer Individualität zu fördern ist auch Aufgabe der Thüringer Landesregierung. Dabei beginnt der Weg hin zu einer Gemeinschaft, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen aufwachsen, miteinander lernen und leben sollen, oft zuerst im Kopf der Menschen.
Mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist in Thüringen ein wichtiger Schritt hin zu einer inklusiven Gesellschaft getan. Dafür wurde ein Thüringer Maßnahmenplan erarbeitet. Die wichtigsten Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Arbeit und Barrierefreiheit. Neben der Schaffung eines inklusiven Bildungssystems ist die Teilhabe am Arbeitsleben sehr wichtig, um eine selbstbestimmtes Leben in der Mitte der Gesellschaft zu führen. Thüringen will mit dem Maßnahmenplan genau dafür die Voraussetzungen schaffen.
Hintergrund:
Im Jahr 2012 wurde in Thüringen ein Maßnahmenplan zur Umsetzung der UN-Behindertenkonvention beschlossen. Dieser wurde vom Thüringer Landtag in Kooperation mit den Kommunen und Interessenvertretungen behinderter Menschen erarbeitet. Schwerpunkte des Maßnahmenplanes sind die Bereiche Bildung, Ausbildung, Arbeit und Barrierefreiheit. Die insgesamt 285 Maßnahmen werden zurzeit schrittweise umgesetzt, um Menschen mit Behinderungen zielgerichtet in alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche des Freistaates Thüringen zu integrieren.