Mit dem Bus der Fraktion in Eisenberg auf dem Marktplatz.SPD- Fraktion auf Bilanztour
Die parlamentarische Sommerpause nutzte die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag für ihre Bilanztour. Unter dem Motto „Unterwegs für Thüringen“ informierten die Abgeordneten die Thüringerinnen und Thüringer über ihre Arbeit der letzten fünf Jahre. Am 27. August 2014 machte die Fraktion Station im Saale-Holzland-Kreis. Die Landtagsabgeordnete Regine Kanis stellte sich in Bürgel und Eisenberg den Fragen der Bürger.
In den Gesprächen mit den Bürgern konnte Kanis unter anderem auf die deutlichen Verbesserungen in den Kindertagesstätten verweisen. „Leider sind die Kosten für die Eltern auch gestiegen“, gab eine Passantin zu bedenken. Dieses Problem habe die SPD-Fraktion erkannt. „Wir wollen die Familien in Thüringen entlasten und streben deshalb den schrittweisen Einstieg in die Gebührenfreiheit an. Dafür benötigen wir aber auch die Hilfe des Bundes. Denn finanziell kann das Land Thüringen das nicht alleine stemmen“, sagte Kanis
Auch die ärztliche Versorgung auf dem Land war Thema in den Bürgergesprächen. Sie bereite besonders den älteren Bürgern Sorge. Beklagt wurden vor allem lange Wartezeiten sowie die schlechte Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die teilweise sehr weiten Wege zu den wenigen verbliebenen Fachärzten. „Wir haben in den letzten fünf Jahren bereits Anreize für Ärzte für eine Niederlassung im ländlichen Raum geschaffen. Gemeinsam mit dem Bund, den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Kommunen müssen wir diese auf ihrer Wirksamkeit prüfen und nach weiteren Lösungen suchen, “ so Kanis.
Die SPD-Abgeordnete Kanis habe aus den Gesprächen mit den Bürgern aus Bürgel und Eisenberg viele gute Anregungen für die neue Wahlperiode mitgenommen. Sie wolle den Dialog mit den Menschen Vorort deshalb auch immer wieder aufs Neue suchen. „Es war für mich interessant zu erfahren, wie unsere Politik von den Bürgern wahrgenommen wird. Ich finde es wichtig, zu den Bürgern zu gehen. Wenn wir wissen wollen, wo der Schuh wirklich drückt, dann müssen wir in den direkten Austausch mit den Betroffenen unserer Politik gehen“, zeigt sich Kanis überzeugt.