SPD-Senioren wählen neuen Vorstand

Veröffentlicht am 18.01.2013 in Parteileben

Werner Strasser

Turnusgemäß wählte kürzlich die AG 60plus des SPD-Kreisverbandes Altenburger Land einen neuen Vorstand. Neuer Vorsitzender wurde der Altenburger Werner Strasser. Der bisherige Vorsitzende Dr. Peter Diedrich aus Ponitz und Johannes Förster aus Altenburg wurden zu Stellvertretern gewählt. Als Beisitzerinnen fungieren zukünftig Petra Sporbert (Rositz) und Petra Kügler (Altenburg).

Vor den Wahlen berichtete Dr. P. Diedrich über erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen in den letzten 2 Jahren und ergänzte gleichzeitig seine Ausführungen mit den Vorschlägen des Vorstandes für die nächsten Jahre.
Ein Höhepunkt war die Exkursion in den Thüringer Landtag in Erfurt, u.a. verbunden mit Gesprächen mit Ministern und Landtagsabgeordneten. Auf großes Interesse der Mitglieder der AG 60plus und ihrer Gäste stießen die Vortragsveranstaltungen zu den Themen:

- „privater Waffenbesitz im Altenburger Land“
- „Entwicklung des Altenburger Klinikums“
- „Recht der Senioren“.

Aber auch kleinere Exkursionen mit entsprechenden einleitenden Kurzvorträgen zum Beispiel zur Biogasanlage in Göhren, in das Schloß Ponitz zum Thema „Kulturdenkmale“, zu den Ausgrabungen an den Roten Spitzen in Altenburg sowie die Gesprächsrunde in Nobitz zum Projekt „Viaduktradweg“ waren erfolgreiche Unternehmungen.

Für die Folgezeit ist erneut eine Themenvielfalt von Politik, Wirtschaft, Kultur, Sozialwesen und Natur in Planung.

Resümee: Es lohnt sich also für AG-Mitglieder und auch Gäste diese Veranstaltungen zu besuchen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte sich der SPD-Bundestagskandidat für den hiesigen Wahlkreis Dr. Nikolaus Dorsch vor. Die Ausführungen von Dr. Nikolaus Dorsch führten im Anschluss zu einer sachlichen und lebhaften Diskussion.

Mehr Solidarität in der Gesellschaft, bessere Bildungs- und Aufstiegschancen für alle sozialen Schichten, gerechtere Steuern, zum Beispiel Einführung einer Vermögenssteuer für Vermögen über 2 Mio. Euro, eine Reform der Erbschaftssteuer für hohe Erbschaften sowie eine zentralere Steuerpolitik und Steuerfahndung auf Bundesebene waren u.a. diskutierte Themengebiete der anstehenden Bundestagswahl.

Interessant und emotional war dabei auch die Diskussion zur Frage „Was kann ein Bundestagsabgeordneter an regionalen Problemen lösen helfen? Beispiele: fehlende Radwege im Raum Nobitz / Wieratal, Schulnetzplanung, Autobahnanbindung u.ä.

Die Bundespolitik greift dabei direkt in die lokalen Entscheidungen ein, so die Meinung von Dr. Dorsch. Vor allem kann eine aktive Vertretung in Berlin übergeordnete Entscheidungen herbeiführen. Dabei erinnerte er an die Gewinnung und Einflussnahme auf den damaligen Bundesbauminister Franz Müntefering für den Bau der Umgehung von Altenburg und Gößnitz und das fehlende Engagement gegenwärtig.

Die Wahlveranstaltung war ein guter Auftakt der SPD-Senioren für das Wahljahr 2013.

Johannes Förster

 

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