Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 1. Mai auf dem Altenburger Roßplan gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund ein klares Zeichen gesetzt.
Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ standen die diesjährigen Mai-Kundgebungen im Zeichen von Beschäftigtenschutz, Mitbestimmung und sozialer Sicherheit.
In seiner Rede machte Thomas Jäschke, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Altenburger Land, deutlich, dass viele Menschen auch im Altenburger Land mit Sorge auf die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung blicken.
„Die Beschäftigten haben ihren Beitrag längst geleistet. In der Pandemie. In der Energiekrise. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Immer waren es die Beschäftigten, die den Laden am Laufen gehalten haben. Nicht Investoren oder Hedgefonds. Sondern die Menschen, die jeden Tag arbeiten“, erklärte Jäschke vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
In der Stadtratssitzung standen mehrere Themen im Fokus, die die zukünftige Entwicklung der Stadt Altenburg sowie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern betreffen.
Im Rahmen der Informationen des Oberbürgermeisters und der Anfragen aus dem Stadtrat wurde auch über die Sportstättenförderung des Bundes gesprochen. Dabei ging es um die Perspektiven für die Skatbank-Arena und die mögliche Förderung im Rahmen des Bundesprogramms für kommunale Sportstätten.
Es wurde erklärt, dass man Maßnahmen auch reduzieren könnte, um bei der Entwicklung des Stadions mit kleineren Schritten voranzukommen. Die Stadt habe sich jedoch bewusst dagegen entschieden und befinde sich automatisch in der zweiten Auswahlrunde. Damit verbindet sich die Hoffnung, einen Zuschlag für das Gesamtprojekt zu erhalten.
Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Skatbank-Arena stärker in den Fokus rückt. Aus Sicht der SPD wäre eine erfolgreiche Förderung ein enorm wichtiger Entwicklungsschritt für den Sportstandort Altenburg. Die SPD-Fraktion hofft deshalb auf eine positive Entscheidung im weiteren Förderverfahren.
Zur gerade vorgestellten Polizeilichen Kriminalstatistik erklärt die innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dorothea Marx:
„Dass die Zahl der Straftaten in Thüringen zurückgeht, ist ein ermutigendes Signal. Es zeigt, dass eine verlässliche Polizeiarbeit, klare politische Prioritäten und Investitionen in Sicherheit wirken.“