Auf seiner Oktober-Versammlung hat der SPD-Ortsverein Altenburg aktuelle Themen der Stadtpolitik diskutiert.
Der SPD-Ortsverein sieht in dem Industriegebiet Altenburg-Windischleuba eine einmalige Chance, die Standortattraktivität Altenburgs zu stärken. Die Stadt verfüge derzeit über kaum noch vermarktbare Gewerbeflächen.
„Wer Betriebe ansiedeln will, muss ihnen Platz bieten können. Das ist nun einmal wirtschaftliche Realität“, so die Mitglieder.
Kritisch bewertete der Ortsverein hingegen die aktuelle Testphase für einen geschützten Radstreifen in der Wettinerstraße. Zwar unterstütze die SPD grundsätzlich den Ausbau des Radverkehrs, doch müsse dieser mit Augenmaß erfolgen.
„Es ist nicht nachvollziehbar, warum man in einer ohnehin angespannten Verkehrssituation einen zusätzlichen Versuch startet, der den Verkehrsfluss weiter einschränkt. Solche Maßnahmen brauchen eine bessere Abstimmung und sollten nicht mitten in einer Umleitungsphase erprobt werden.“, erklärte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Roman Pilz.
Die SPD Altenburg betont, dass Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Mobilität gemeinsam gedacht werden müssen. „Wir wollen Fortschritt, aber mit Vernunft, Planung und Rückhalt in der Bevölkerung“, so Pilz abschließend.