SPD-Politiker Metz: Finanzierung der Schulsozialarbeit soll verlässlich ausgebaut werden

Veröffentlicht am 02.01.2012 in Soziales

„Auch im Jahr 2012 werden die Kommunen mit der Jugendpauschale in Höhe von 11 Millionen Euro eine verlässliche Förderung der Jugendarbeit erhalten“, so Peter Metz, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Die Unterstützung und Förderung der Jugendarbeit müsse jedoch weiter ausgebaut werden.

„Im Koalitionsvertrag haben wir mit der CDU eine Öffnung der Systeme Schule und Jugendhilfe zur Stärkung der Schulsozialarbeit und deren bedarfsgerechter Förderung durch ein Landesprogramm festgeschrieben“, so Metz. Die Voraussetzungen müssten im nächsten Jahr gesetzlich geregelt und als verlässliche Förderung für die Jugendämter in kommenden Landeshaushalten verankert werden.

Schulsozialarbeit leiste einen konkreten und unmittelbaren Beitrag zur Unterstützung und Hilfe benachteiligter Kinder. Im Zusammenhang mit der Novellierung des SGB II habe die SPD dafür gesorgt, dass die Bundesregierung die Kommunen bei dieser Aufgabe fördere. In Thüringen betrage diese Förderung jährlich über 10 Millionen Euro. „Diese Mittel müssen den Kommunen verlässlich und zweckgebunden zur Verfügung stehen – es geht schließlich um Leistungen, die unmittelbar und unbürokratisch den Kindern zugute kommen sollen. In den Schulen können alle Kinder direkt erreicht und gefördert werden. Schulsozialarbeit leistet so einen Beitrag zur besseren Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, wirkt Kinderarmut entgegen und ist nicht zuletzt auch eine wichtiger Beitrag zum Kinderschutz “, so Metz.Ziel sei es, die Kommunen durch das Land beim Ausbau der Schulsozialarbeit umfassend finanziell zu unterstützen, um damit eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur in diesem Bereich aufzubauen und zu erhalten. „Die Kommunen können sich auf eine verlässliche Finanzierung über die Jugendpauschale hinaus verlassen und vor Ort Angebote machen, die von allen Familien in Anspruch genommen werden können“, so der Abgeordnete.

„Jugendarbeit und Schulsozialarbeit sind langfristige und lohnende Investitionen. Sie beugen Kinderarmut, Jugendkriminalität, Schulabbrüchen, gesellschaftlicher Ausgrenzung und Jugendarbeitslosigkeit vor. Jeder eingesetzte Euro rentiert sich – für die Kinder und Jugendliche und deren Familien, für die Lebensqualität in den Kommunen und für die Zukunft unseres Landes“, ist sich der SPD-Politiker sicher.

 

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