In der Septemberausgabe seines Newsletters verteilte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Lemb, einen Fragebogen an rund 10.000 Haushalte in Gera-Lusan. "Ich wollte wissen, wie die Menschen in meinem Wahlkreis die bisherige Arbeit der Landesregierung bewerten und welche thematischen Prioritäten gesehen werden", so Lemb.
Bis Ende Oktober meldeten sich 167 Bürgerinnen und Bürger zurück. Eine breitere Rückmeldung wäre für Lemb durchaus wünschenswert. Vielleicht müssten sich viele auch erst an ein solches Instrument der Bürgerbeteiligung gewöhnen, gibt sich Lemb optimistisch.
Dass Wolfgang Lemb für Gera als Abgeordneter im Thüringer Landesparlament sitzt, war 85% der sich an der Befragung Beteiligenden bekannt und mehr als die Hälfte setzten Lemb in einen Zusammenhang mit Wirtschaftspolitik.
Die bisherige Arbeit der Landesregierung bewerteten die Befragten in der Gesamtheit noch eher mittelmäßig. Keiner der Teilnehmer sah sich als „sehr unzufrieden“ oder „sehr zufrieden“, allerdings zeigte sich eine knappe Mehrheit noch "eher unzufrieden".
"Das muss Ansporn sein, die positiven Veränderungen, die durch die Regierungsbeteiligung der SPD in Thüringen umgesetzt wurden, besser zu verdeutlichen, aber auch die Wünsche und Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen", so Lemb.
Die Wünsche der Menschen in Lusan an die Landespolitik sind eindeutig: Eine eindeutige Mehrheit von 62,8% wünscht sich vom Land Thüringen die Unterstützung für das Geraer Schulbauprogramm und mit 58,6% möchten mehr als die Hälfte der Befragten ein stärkeres Engagement im Bereich der Wirtschaftsförderung und -entwicklung. Für 44,9% ist eine aktivere Arbeitsmarktpolitik wichtig.
Eine finanzielle Förderung des Kunsthauses halten 38,9% der Befragten für wichtig. Nur die Erweiterung des Flugplatzes Leumnitz liegt mit 5,9% weniger im Fokus der Lusaner.
Den dringendsten Handlungsbedarf für gesamt Thüringen sehen die Befragten eindeutig in der Förderung von Wirtschaft und Innovationen (56,8%) sowie im Bereich Kinder und Bildung (52,1%).
„Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die Menschen - trotz der immer wieder dargestellten Politikverdrossenheit - an politischen Themen interessiert sind.“, fasst Wolfgang Lemb die Auswertung der Umfrage zusammen.
Eine Übersicht aller Ergebnisse finden Sie hier:
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