Thüringens Kindertagesstätten fehlt Personal. Das bestätigt das von der Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten zur so genannten Familienoffensive. Christoph Matschie sieht seine Forderung nach einer besseren Personalausstattung in den Kindergärten bestätigt: „Wir brauchen in Thüringen rund 2000 Erzieherinnen-Stellen mehr, um den bundesdeutschen Durchschnitt zu erreichen. Darüber hinaus wollen wir ausreichende Öffnungszeiten der Kindertagesstätten und schrittweise die Beitragsfreiheit für alle Eltern in den nächsten Jahren durchsetzen.“
Am 6. Februar 2009 nahmen die Kandidaten des SPD Kreisverbandes Altenburger Land, Brita Große, Landtagskandidatin für den Wahlkreis 43, Dr. Hartmut Schubert Landtagskandidat für den Wahlkreis 44, Sven Schrade Listenkandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis 43, Dirk Schwerd, Listenkandidat für die Landtagswahl im Wahlkreis 44 und Wilfried Präger Direktkandidat für die Bundestagswahl der SPD in dem Wahlkreis 195 an der SPD-Auftaktveranstaltung für das Superwahljahr 2009 teil.
Anlässlich der Festveranstaltung „Weimarer Nationalversammlung“ im Weimarer Nationaltheater am 06. Februar 2009 ergab sich für das langjährige SPD-Mitglied Claus Ventzke aus Altenburg die Gelegenheit eines kurzen Gespräch mit dem Bundesaußenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier. Inhalt war die allgemeine politische Lage und die Chancen der SPD im Superwahljahr 2009.
Im September letzten Jahres ging eine Zahl durch die Medien. Der DGB Thüringen hatte darauf hingewiesen, dass mit einem durchschnittlichen Stundenlohn von 14,91 Euro Thüringen die traurige Rolle des Bummel-Letzten in der bundesweiten Lohnentwicklung spielt. Quelle der Erhebung war die „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung“ des Statistischen Bundesamtes. Damit war die beschämende Bilanz in der Welt. In den folgenden Tagen erreichten uns zahlreiche E-Mails, Faxe und Anrufe von ThüringerInnen. Sie sagten, dass sie die 14,91 Euro gerne in der Tasche hätten, jedoch meilenweit davon entfernt sind. Wie sollte es auch anders sein, bei 350.000 Menschen, die im Freistaat für Niedriglohn arbeiten müssen und den mehr als 50.000 Aufstockern, die trotz Vollzeit-Arbeit immer noch auf Hartz-IV angewiesen sind.