Der 15. Juni ist ein schwarzer, um nicht zu sagen „brauner“ Tag für Kahla. Es ist Zeit Hinzuschauen und sich gegen neonazistische Strukturen zu wenden, die sich in Kahla einnisten konnten.
Jeder Einwohner und jede Einwohnerin Kahlas muss sich darüber klar werden, in was für einer Stadt er oder sie leben will. Gibt es Vielfalt, Meinungsfreiheit und die Gleichbehandlung Andersdenkender? Oder Hass, Angst und Menschenverachtung?
Jeder von uns kann am 15. Juni etwas für ein buntes Kahla tun. Steht auf! Kommt zur Demokratiemeile am Rosengarten, geht zu den Gegendemonstrationen am Bahnhof, am Markt oder auf den Spielplatz am Gries!
Die SPD Kahla sagt: Der 15. Juni wird ein bunter Tag voll Hoffnung und Vertrauen auf eine friedliche, demokratische Grundordnung in unserer Stadt und unserem Land. Dafür haben im NS-Regime und im Zweiten Weltkrieg Millionen von Menschen ihr Leben verloren. Dafür sind 1989 hunderttausende DDR-Bürger auf die Straße gegangen und haben eine friedliche Revolution erkämpft.
Die SPD wird mit einem Stand auf der Demokratiemeile vertreten sein. Ab 15 Uhr gibt es Kinderschminken und jede Menge Zeit für Gespräche.
Seid dabei! Steht auf!
Weitere Informationen zum download: bitte Link zur SPD Kahla verwenden
„Die SPD-Landtagsfraktion gratuliert dem Landesfrauenrat für seine engagierte und vielfach auch erfolgreiche Arbeit für die Gleichstellung von Frau und Mann in den vergangenen 20 Jahren.“ Das hat Dorothea Marx, bundespolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, betont. Marx: „Unser Dank gilt allen Frauen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen haben, dass der Landesfrauenrat heute eine wichtige Größe ist, wenn es um Gleichstellungsfragen geht.“
Vereine können schnelle Flutopferhilfe beantragen
Minister Matschie stellt 160.000 Euro in zwei Hilfspaketen bereit
„Das Hochwasser hat viele Thüringer hart getroffen. Auch bei vielen ehrenamtlichen Vereinen hat es schwere Schäden hinterlassen. Überspülte Sportplätze, defektes Mobiliar und kaputte Spielplätze sind die sichtbaren Folgen. Deshalb kommt die Fluthilfe für Vereine, die das Thüringens stellvertretender Ministerpräsident Christoph Matschie jetzt gestartet hat, genau richtig.“
Christoph Matschie betont: „Die vom Hochwasser Betroffenen brauchen jetzt schnelle Unterstützung. Viele Regionen Thüringens wurden hart getroffen. Auch die Arbeit von Ehrenamtlichen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Ich will, dass Hilfe schnell dort ankommt. Deshalb habe ich ein Sofortprogramm für gemeinnützige Vereine aufgelegt. Die Mittel können unbürokratisch beantragt werden. Für eine transparente Entscheidung wird eine Jury sorgen.“
Für betroffene Vereine stellt das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur 80.000 Euro aus Überschüssen der Staatslotterien bereit. Schnell und unbürokratisch soll mit Zuwendungen für Sachkosten geholfen werden – zum Beispiel bei der Neubeschaffung von Mobiliar, Einrichtungsgegenständen oder Materialanschaffungskosten.
Antragsberechtigt sind alle gemeinnützigen Vereine, die aktuell vom Hochwasser und dauerregenbedingten Erdrutschen betroffenen wurden. Über die Vergabe der Mittel wird eine Jury entscheiden. Ihr gehören der Präsident des Landessportbundes, Peter Gösel, der Generalintendant des Theaters Gera-Altenburg, Kay Kuntze, der Chefredakteur der Ostthüringer Zeitung, Ullrich Erzigkeit, sowie die Minister Heike Taubert und Christoph Matschie an.
Ein weiterer Hilfsfond in Höhe von 80.000 Euro steht als Soforthilfe für Maßnahmen an Kunstwerken bzw. Raumkunstwerken, Parkskulpturen sowie Kleinarchitekturen zur Verfügung. Für Schäden an vom Hochwasser betroffenen einzelnen Kunstwerken können bis zu 3.000 Euro, für Raumkunstwerke bis zu 6.000 Euro ausgereicht werden. Mit diesen Mitteln können sowohl direkte Sicherungs- und Konservierungsmaßnahmen als auch der Aufwand für die konservatorische Betreuung und Planung finanziert werden. Die Anträge sind an das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur zu stellen. Die fachliche Entscheidung über eine Förderung trifft das Landesamt für Denkmalpflege in Abstimmung mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
„Betroffene sollten von den Angeboten möglichst schnell Gebrauch machen. Denn das Geld soll möglich schnell dort ankommen, wo es dringend benötigt wird.“
Anträge und weitere Informationen unter:
www.tmbwk.de/fluthiilfe
Frank Weber: „Das Hochwasser hat viele Thüringer hart getroffen. Auch bei vielen ehrenamtlichen Vereinen hat es schwere Schäden hinterlassen. Überspülte Sportplätze, defektes Mobiliar und kaputte Spielplätze sind die sichtbaren Folgen. Deshalb kommt die Fluthilfe für Vereine, die das Thüringens stellvertretender Ministerpräsident Christoph Matschie jetzt gestartet hat, genau richtig.“