Die nach dem Verschwinden von mindestens 30.000 € drohende Insolvenz des Arbeitskreis Thüringer Familienorganisationen e.V. ( AKF) behindert nach Mitteilung der SPD-Landtagskandidatin Dorothea Marx die Auszahlung öffentlicher Fördergelder. Seit der CDU-“Familienoffensive“ im Jahr 2005 müssen private Vereine, die sich die Familienförderung auf die Fahne geschrieben haben, zwingend Mitglieder im AKF sein, wenn sie staatliche Fördergelder beanspruchen wollen. Der AKF trifft die Vorauswahl der Vereine und Projekte, die die durch die – ebenfalls von der Althaus-Regierung- installierte - „Stiftung Familiensinn“ gefördert werden, der gegen den Widerstand der SPD 34 Mio € Steuergelder zur Förderung von Familien zur Verteilung übertragen, und damit der Kontrolle des Landtags entzogen wurden.
Der Bürgermeister von Weißensee nutzt den Stadtanzeiger um politische Konkurrenten zu diffamieren. SPD ficht Wahl an. Im Vorfeld der Stadtratswahl am 7. Juni ist es zu massiven Verletzungen des demokratischen Grundsatzes der freien Wahl gekommen. Dies geschah im Vorfeld der Kommunalwahl durch vielfache Beiträge des Bürgermeisters im Amtsblatt der Stadt Weißensee.
Wir wollten doch auch
Als vor wenigen Tagen bei Artern der offizielle Spatenstich für den A 71-Abschnitt von Sangerhausen nach Artern erfolgte, war das ein Heimspiel für die CDU. Die Genossen hatten sich das ganz anders gedacht.
KYFFHÄUSERKREIS (rr). Schon lange bevor der CDU-Landrat Peter Hengstermann vom Termin für den ersten Spatenstich an der Autobahn 71 bei Artern erfuhr, hatten die Genossen von der SPD ihre Einladungen in der Tasche. Das bestätigte sogar Rainer Heuchel, der SPD-Bürgermeister von Roßleben, während eines Redaktionsgespräches. Der oberste Autobahnbauer des Bundes, Bauminister Wolfgang Tiefensee (SPD), soll sogar den Spatenstich extra von Sachsen-Anhalt nach Thüringen verlegt haben, weil es dort keine Landtagswahlen gibt.Die CDU bekam Wind davon und machte kurzerhand eine eigene Wahl-Werbeveranstaltung draus. Thüringens CDU-Bauminister Gerold Wucherpfennig, der selbst in den Landtag einziehen will, holte sich mit CDU-Landrat Peter Hengstermann und CDU-Staatssekretär André Schröder aus Magdeburg christdemokratische Verstärkung. Damit ließ man den ebenfalls wahlkämpfenden Genossen Andreas Räuber und Steffen Lemme von der SPD keine Chance. Also blieb den beiden gar nichts anderes übrig, als sich nach dem offiziellen Teil die silbernen Spaten zu greifen und für ihr Foto im SPD-Wahlkampf zu lächeln. .
Thüringer Allgemeine (23.07.09)
Auf Einladung der Abgeordneten Sabine Doht besuchte der Spitzenkandidat der Thüringer SPD, Christoph Matschie, am vergangenen Freitag im Rahmen seiner Sommertour ihren Landtagswahlkreis 07 / Wartburgkreis III.
Begleitet wurden sie vom Bundestagsabgeordneten Ernst Kranz und dem Bürgermeister der Gemeinde Schweina, Jürgen Holland-Nell.