„Wir müssen in Deutschland endlich mit dem Skandal aufräumen, dass es einen Lohnunterschied für gleiche Arbeit zwischen Männern und Frauen gibt. Diesen Lohnunterschied gibt es aus einem einzigen Grund: weil die Frauen Frauen sind. In kaum einem anderen Land in Europa werden Frauen so drastisch schlechter bezahlt als Männer. Das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt Dorothea Marx, die Vizepräsidentin des Thüringer Landtag und Sondershäuser Landtagsabgeordnete, anlässlich des Equal Pay Day. Dieser wird am Sonntag, dem 18. März 2018, zum elften Mal in ganz Deutschland begangen. Der Equal Pay Day markiert den Zeitpunkt, den Frauen über das Jahresende hinaus arbeiten müssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen. „Frauen sind in Deutschland mindestens genauso gut ausgebildet wie Männer. Dennoch liegt die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen bei 21% im bundesdeutschen Gesamtdurchschnitt“, kritisiert die Landespolitikerin, die auch Mitglied im Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Thüringen ist. Die Schere zwischen den Löhnen von Männern und Frauen schließe sich auch im Laufe des Berufslebens nicht, sondern gehe immer weiter auseinander.
Rückblick auf Besuch von Bundesministerin Barley
Am vergangenen Sonntag besuchte Katarina Barley, noch in ihrer Funktion als Familienministerin, Altenburg. Sie folgte einer Einladung der SPD-Kandidaten für die Landrats- und Oberbürgermeisterwahl, Frank Rosenfeld und Katharina Schenk. Dazu erklären sie:
"Wir haben uns gefreut, dass Frau Barley unserer Einladung gefolgt ist. Uns war es wichtig, den Besuch zu nutzen, um ein zentrales Thema in den Fokus zu rücken: Die Familienfreundlichkeit in der Kommune und dem Landkreis. Mit dem Besuch der Farbküche, dem Familienzentrum und New Generation konnten wir in kurzer Zeit das breite Angebot in Altenburg darstellen und zeigen, dass es hier Akteure aus allen Bereichen gibt."
In der letzten Kreistagssitzung in der Amtszeit der derzeitigen Landrätin hat der Kreistag am Mittwoch, dem 07.03.2018, einmütig dem von der Verwaltung eingebrachten Haushaltsentwurf über ca. 150 Mio. Euro zugestimmt. Dazu sahen die Fraktionen sich in der Lage, obgleich der 28seitige zusammenfassende Vorbericht von der Verwaltungsspitze erst zwei Tage zuvor bereit gestellt worden war. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion Dirk Schwerd dankte zu Recht der Kämmerei und dem ersten Beigeordneten für ihre Arbeit.
Die Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorsitzenden bestimmte die Vollversammlung einstimmig den bisherigen Stellvertreter Jörg Neigefindt, Geschäftsführer der Hubert Müller & Partner GmbH in Erfurt-Marbach. Der neugewählte Landeschef konnte auf eine enge Kooperation mit dem Wirtschaftsforum der Sozialdemokratie mit Minister Wolfgang Tiefensee und mit dem Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung zurückblicken. „In der Vorbereitung der Landtagswahl 2019 wollen wir insbesondere auch die wirtschaftspolitische Kompetenz der SPD Thüringen schärfen“, versprach Neigefindt für die neue Amtszeit.
Als neue stellvertretende Landesvorsitzende wurden Michael König und Jürgen Mittmann gewählt. Den Vorstand komplettieren als Beisitzer Eleonore Mühlbauer, Detlef Schmitt und Thomas Zill.
In der ersten Vorstandssitzung wurden Minister Wolfgang Tiefensee und Staatssekretärin Valentina Kerst begrüßt. Als Arbeitsschwerpunkt für das Jahr 2018 wurde das Thema „Digitalisierung“ mit all seinen Facetten, von Arbeit4.0 bis zur Digitalisierungsstrategie des Landes Thüringen, festgelegt. Die Arbeitsgemeinschaften der Selbständigen wird hierzu mindestens zwei Veranstaltungen organisieren.
Am Sonntag, dem 11. März 2018 laden Landratskandidat Frank Rosenfeld und Oberbürgermeisterkandidatin Katharina Schenk zum Stadtspaziergang und zur anschließenden Bürgersprechstunde mit Bundesfamilienministerin Katarina Barley und unserer Abgeordneten im Bundestag Elisabeth Kaiser ein.