Weitere Flüchtlingsaufnahmestelle in Rudolstadt geplant

Das altes Krankenhaus Rudolstadt. Hier sollen eventuell Asylbewerber untergebracht werden. Foto: Thomas Spanier

Erfurt (dpa/th) - Bund und Länder nehmen nach Meinung von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die Alltagssorgen der Menschen im Umgang mit einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen zu wenig ernst. «Wir dürfen nicht länger zulassen, dass ein Klima entsteht, aus dem Vorurteile und Ablehnung gegenüber hilfesuchenden Menschen wachsen», sagte Ramelow der Deutschen Presse-Agentur. Die Kommunen brauchten bei der Unterbringung von Flüchtlingen mehr praktische Unterstützung als bisher. Das gelte in Thüringen nicht nur für Suhl, wo die zweite Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ausgebaut werde, sondern künftig auch für Rudolstadt.

 

FREI OHNE ANGST - NOUS SOMMES CHARLIE

Die Morde an den Journalisten und Zeichnern des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ und an weiteren Menschen erschüttern uns. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer. Wir trauern mit ihnen, wir teilen ihre Wut. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zeitschrift wurden getötet, weil sie ihre Grundrechte auf Presse- und Meinungsfreiheit ausübten. Das Attentat galt damit uns allen, die wir frei und demokratisch, friedlich und respektvoll zusammen leben wollen – in einer offenen Gesellschaft, die wir verteidigen!
Wir sind Frauen und Männer, religiöse und nicht-religiöse Menschen:

  • Gemeinsam erklären wir uns solidarisch mit Journalistinnen und Journalisten, mit Künstlerinnen und Künstlern, deren Leben oder Freiheit bedroht sind.
  • Gemeinsam treten wir dem Versuch entgegen, diese grausamen Taten nun als Bestätigung von Ressentiments, etwa gegenüber Flüchtlingen oder gegenüber dem Islam, zu missbrauchen.
  • Gemeinsam und entschlossen treten wir der Angst entgegen – für die freie und offene Gesellschaft.
  • Gemeinsam treten wir dem perfiden Plan von Terroristen entgegen, einen Keil in unsere Gesellschaft zu treiben.

FREI OHNE ANGST. So leben wir – gemeinsam in der offenen Gesellschaft.

 

Ortsverein befragt die Gewerbetreibenden unserer Stadt Saalbug-Ebersdorf

Kai Vöcking als Ortsvereinsvorsitzender und ich als Bürgermeisterkandidatin führten heute ein Pressegespräch mit dem Redakteur Peter Hagen zu unserer Befragung der Gewerbetreibenden und Freiberufler.

Angelehnt an die Bürgerbefragung im letzten Jahr  wollen wir gern die Meinung der Verantwortlichen in der Wirtschaft zur Zufriedenheit mit dem Standort, der Zusammenarbeit mit der Stadt, den Bedingungen und natürlich mit Wünschen und Vorstellungen für eine weitere gute wirtschaftliche Entwicklung in Saalburgs- Ebersdorf. Bis zum 23.1. wollen wir gern eine Rückmeldung um dann die Ergebnisse in einer öffentlichen Beratung am 28.1. auszuwerten und ins Gespräch zu kommen.

 

 

Förderzentren im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt sollen erhalten bleiben

Foto: Klaus Moritz

Die Schülerzahl in den drei Staatlichen Förderzentren im Landkreis hat sich innerhalb von fünf Jahren halbiert. Dennoch sollen die Einrichtungen nach Möglichkeit eine Zukunft haben. Saalfeld/Rudolstadt. 160 Seiten dick ist der Entwurf. "Schulnetzplan des Landkreises für die Schuljahre 2014/15 bis 2020/21" steht darüber. Der Bereich Förderschulen ist dabei der kürzeste Abschnitt. Was mehrere Gründe hat. Bereits vor gut einem Jahrzehnt begann der Rückgang der Schülerzahlen in den beiden Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Noch zwei Schuljahre eher beobachtete man diese Entwicklung bereits in den beiden Förderzentren für geistige Entwicklung. Eine Konsequenz daraus: Die beiden Häuser wurden am Standort Saalfeld-Gorndorf zusammengelegt.

 

SPD-Landtagsabgeordnete Marion Rosin begrüßt Tiefensees Maßnahmen zur Umsetzung des Hochschulpakts

Auf die Ankündigung des Thüringer Wissenschaftsministers Wolfgang Tiefensee, mit einem eigenen „Investitionsprogramm Lehre“ die Rahmenbedingungen der akademischen  Ausbildung an Thüringens Hochschulen zu verbessern, erklärt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: „Ich freue  mich, dass der neue Minister keine Zeit ins Land gehen lässt und erste Maßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft der Thüringer Hochschullandschaft in Angriff nimmt.“