„Jetzt müssen vor allem die fortschrittlichen Frauen in der Union Farbe bekennen“, sagt Dorothea Marx, die Sprecherin für Bundesangelegenheiten der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag und Vorstandsmitglied des Landesfrauenrates, kurz vor der Abstimmung über die Frauenquote im Bundesrat am Donnerstag. Mit dem jetzt vorliegenden Vorschlag, bis 2018 in Aufsichtsräten eine Frauenquote von 20 Prozent einzuführen, liege dem Bundestag ein Kompromiss vor, der auch für die größten Skeptiker in der Union annehmbar sei. „Frauen in Spitzenpositionen sind immer noch die Ausnahme. Die Einführung einer verbindlichen Frauenquote in Deutschland ist deshalb überfällig“, betont Marx. „Dass die Unionsspitze jetzt eine Frauenquote ab 2020 in ihr Wahlprogramm schreiben will, ist schlechterdings ein Witz. Mit solch einem Ausweichmanöver lassen sich Frauen nicht hinter die Fichte führen“, sagt die SPD-Politikerin zum jüngsten Vorschlag aus der CDU-Führung.
Die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx nimmt am bundesweiten Aktionstag zum Thema "Wir für Demokratie - Tag und Nacht für Toleranz" teil. Dieser findet in diesem Jahr am 16. April statt und soll ein öffentlichkeitswirksames Signal für Toleranz und Vielfalt und gegen Rechtsextremismus setzen.
Auch das Mehrgenerationenhaus Roßleben beteiligt sich mit einer Veranstaltung zum Thema "Lernen aus der Geschichte" daran.
„Zeichen gegen Rechtsextremismus und Intoleranz setzen“
Den heute stattfinden bundesweiten Aktionstag „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ unterstütze ich durch meine Teilnahme an den vom Lokalen Aktionsplan organisierten Aktivitäten in Kahla.
So möchte ich mein Engagement für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit deutlich machen und die Akteure um den Lokalen Aktionsplan, das Bürgerbündnis „BürgerInnen für Zivilcourage“ und natürlich die Bürger, die sich gegen Neonazis und Fremdenfeindlichkeit wehren, unterstützen.
Bei der Planung wurde versucht, breiten Bevölkerungsschichten, Kindern, Jugendlichen, bis hin zu den Senioren der Stadt, Angebote zu unterbreiten, sich an diesem Demokratie- und Bürgerfest zu beteiligen.
Viele Gruppen, Organisationen, Vereine und Parteien haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um sich für Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt einzusetzen und dies auch öffentlich zu zeigen.
Ich freue mich auf den Tag in Kahla und werde die vielfältigen Aktivitäten vom offenen Bürgerfrühstück, dem Gedenken der Opfer rechtsextremer Gewalt, dem Eröffnen des “Demokratie- Ladens“ bis hin zum Familienprogramm nutzen, um klar Stellung zu beziehen für ein demokratisches, friedliches und tolerantes Miteinander.