Nachdem „ACTA“, ein Vorhaben der EU-Kommission, Ende 2011 bekannt wurde, formierte sich Widerstand gegen das Abkommen, welches zum Völkerrecht erklärt werden sollte. Kritiker sehen Bürgerrechte und die Meinungsfreiheit bedroht. Dazu zählt auch die Durchführung von Strafmaßnahmen, ohne dass die Beschuldigten gehört werden müssen. Bisher besitzt jeder Mensch in Europa das Recht auf ein unabhängiges Gerichtsverfahren, sollte er einer verbotenen Tat beschuldigt werden. Durch ACTA würde dieses Recht beseitigt werden.
An den diesjährigen Demonstrationen für ein nazifreies Dresden nahmen auch Vertreter des Aktionsbündnisses Altenburger Land gegen Rechtsextremismus teil. Mehr als 12.000 Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Bundes- gebiet demonstrierten friedlich für ein weltoffenes und tolerantes Dresden und konnten somit erstmalig den Aufmarsch der Rechtsextremisten in der sächsischen Landeshauptstadt verhindern.