DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn rufen auch in diesem Jahr dazu auf, am bundesweiten Vorlesetag, der am 18. November 2011 stattfindet, teilzunehmen. In diesem Jahr beteiligen sich wieder viele prominente Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Gesellschaft an der größten Vorleseaktion Deutschlands.
Beim Lesen dieses Artikels konnte ich mir das Schmunzeln an manchen Stellen nicht verkneifen.
„Thomas Fügmann ist der erste, der die vor 6 Jahren erlittene CDU-Schmach tilgen soll“.
Die CDU-Schmach, gegen einen von der SPD zu verlieren, begann ja im Saale-Orla-Kreis vor 12 Jahren und seitdem hat der Landkreis viel Positives und eine gute Entwicklung aufzuweisen.
Dies beruht auf der klaren Sacharbeit im Landkreis und auf dem Ziel, alle politischen Kräfte zum Wohle des Kreises einzubinden, wenn auch die UBV sich dabei nicht mit einbringt.
Hier gelingt es der SPD, die Versuche, parteipolitisches Gezänk vor die Sacharbeit zu stellen, im Keim zu ersticken und mit dem Rückhalt der Basis, ihre Ziele zu verfolgen.
Aber nicht verstehen kann ich,
dass die Landes-CDU die Kreisvorsitzende der Landeshauptstadt und damit der größten Stadt in Thüringen braucht, um ein von ihr „federführendes“ Papier als Leitantrag „zum Leben im ländlichen Raum“ zu erarbeiten.
Gibt es keine CDU-Mitglieder im ländlichen Raum, die sich für ihre eigenen Belange einsetzen?
Trauen sie sich nicht, für ihre Region zu streiten?
Regine Kanis
Zoppoten
Forderung nach Frühwarnsystem erneuert
Als skandalös bezeichnet der Sprecher für Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Landtagsfraktion, Peter Metz, die heute bekannt gewordene Unterbringung von BKA-Beamten während des Papst-Besuches im Kirchheimer Hotel „Romantischer Fachwerkhof“, das bundesweit als Neonazi-Treff bekannt ist. „Es kann nicht sein, dass mit Steuergeldern Hoteliers unterstützt werden, die durch die Vermietung ihrer Räumlichkeiten an Neonazis einen Großteil ihrer Einnahmen erzielen“, sagt Metz.
Mehrmals im Jahr führt die Landtagsfraktion der SPD eine auswärtige Fraktionssitzung in unterschiedlichen Regionen Thüringens durch. Dieses Mal fand die Sitzung in meinem Heimatkreis, dem Saale-Orla-Kreis statt. In der Agrargenossenschaft Knau wurden Gespräche mit Vertretern des Bauernverbandes geführt. Bei einem Besuch in der Grundschule in Knau wurde das LEADER-Projekt "Konzeption zur Entwicklung eines Bildungszentrums für Kinder im Alter bis 10 Jahre" vorgestellt. Nach Gesprächen in der "Neuen Pozellanfabrik Triptis GmbH" führte der Weg in die Jugendherberge nach Plothen. Angeregte Gespräche mit Kommunalpolitikern aus dem Kreis beendeten den Tag. Hauptthemen waren dabei die finanzielle Situation der Gemeinden und Städte, wo die "Haushaltsexperten" unserer Fraktion Rede und Antwort standen.
Der SPD-Kreisverband des Saale-Holzlandes hatte alle Mitglieder zu einer Vollversammlung in das Vereinshaus nach Hermsdorf eingeladen. Der SPD-Landesgeschäftsführer Rene Linderberg und ich folgten gern der Einladung zur Teilnahme. Angeregte Gespräche zur Kommunal- und Parteiarbeit wurden geführt. Ein Thema waren die Kommunalwahlen 2012. Die SPD des Saale-Holzland-Kreises stellt keinen eigenen Landratskandidaten. Sie wird sich auf die Vorbereitung der Bürgermeisterwahlen konzentrieren und das Ziel Andreas Heller abzulösen unterstützen.