Am 7. Dezember 1970 kniete der 4. Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Willy Brandt, im Zentrum der polnischen Hauptstadt vor dem Mahnmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto nieder: „Unter der Last der jüngsten Geschichte tat ich, was Menschen tun, wenn die Worte versagen. So gedachte ich Millionen Ermordeter.“ Das Bild des „Kniefalls von Warschau“ ging um die Welt. Es steht für ein friedfertiges und seiner verantwortungsbewusstes Deutschland – und es steht für einen Politiker und Staatsmann, der weit über sein Land hinaus moralische Maßstäbe setzte.
Am 4.12. erfüllt sich für die Interventionsstelle des Vereins „Hilfe für Frauen in Not e. V.“ ein weiterer Wunsch auf Ihrer Wunschliste zum 20-jährigen Vereinsjubiläum. Der SPD Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb hatte erst kürzlich bei der Übergabe von Lottomitteln das Anliegen mitgenommen, dass die Frauen der Interventionsstelle sich einen Selbstverteidigungskurs für Betroffene wünschen.