Auf dem Landesparteitag in Ilmenau wurde ein neuer Parteivorstand und weitere Gremien und Delegierte gewählt.
Meine Kandidatur zum Landesvorstand war nicht erfolgreich, aber ich bin dennoch der Überzeugung, dass Christoph Matschie mit den gewählten Genossen auch in den nächsten 2 Jahren erfolgreich arbeiten kann.
Auf dem Parteitag wurde ein Antrag "Fortschritt und Gerechtigkeit - Perspektiven für Wachstum, Arbeit und Innovation - Aufbruch und Erneuerung für Thüringen" ,
ein Antrag "Motor für Thüringen- Grundsätze sozialdemokratischen Regierungshandeln" ,
ein Antrag zum Masterplan"Regenerative Energiepolitik Thüringen 2020" und weitere Anträge angenommen.
Der Initiativantrag zur Erklärung "Nicht in Erfurt, Nirgendwo!" "Nicht am 1.Mai, niemals!" fand als Aufruf gegen den Aufmarsch der Nazis in Erfurt am 1. Mai eine überwältigende Zustimmung.
Es wird Frühling
Jeder freut sich, dass die Tage länger werden und die Sonne öfter scheint. Viele Termine gehen leichter von der Hand. Seit dem letzten Artikel sind fast 2 Wochen vergangen und es ist viel passiert.
In Erfurt tagte der Landtag und in der Plenarsitzung am 26.02.2010 habe ich meine "Jungfernrede" gehalten.
Am Montag und Dienstag fanden in Erfurt intensive Beratungen zum Landeshaushalt statt und heute nutzte ich den Tag, um mich über das "Bildungs- und Technologie-Zentrum" (BuTZ) zu Eisenberg als gemeinnützige GmbH und deren Projekte zu informieren. Insbesondere die Aktivitäten die gemeinsam mit dem "Ländliche Kerne e.V." in Nickelsdorf für benachteiligte Jugendliche angeboten werden und noch in Planung sind, haben mich sehr beeindruckt. Im Interesse der Jugendlichen wird hier eine hervorragende Arbeit geleistet und ich werde mich für die Unterstützung und Sicherung der Projekte einsetzen.
Am Nachmittag hatte ich die Gelegenheit, zur Einweihung des Gesundheitszentrums in Pößneck welches das Asklepios Medizinische Versorgungszentrums (MVZ), die Psychiatrische Institutsambulanz für Erwachsenenpsychiatrie (PIA) und die Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie unter einem Dach vereint,ein Grußwort zu sprechen und die Einrichtung kennen zu lernen. Hier wurde durch das Asklepios Fachklinikum Stadtroda das Angebot an medizinischer Behandlung weiter ausgebaut und somit wird durch die enge Vernetzung der Fachbereiche Psychatrie, Neurologie und Hausärtztliche Versorgung eine effiziente und wohnortnahe medizinische Behandlung und Betreuung sichergestellt.
Morgen werde ich zum Thema medizinische, insbesondere psychatrische und neurologische Versorgung mit dem Geschäftsführer des Asklepios Fachklinikum Stadtroda Herrn Pestiger ein weiteres Gespräch führen und mich anschließend mit dem Bürgermeister der Stadt Stadtroda Herrn Kramer zu einem Arbeitsgespräch treffen.
Am Freitag beende ich die Wahlkreiswoche mit der Teilnahme an der Gesellenfreisprechung durch die Handwerkskammer in Eisenberg und einem Besuch im "Kneip-Kindergarten" des Waldkrankenhauses in Eisenberg.
Somit konnte ich wieder viele Termine im Wahlkreis wahrnehmen und mich mit den Erfolgen, aber auch den Sorgen der Menschen vor Ort vertraut machen.
Schlüsselindustrie für Ostdeutschland sichern und unterstützen!
Fast 90 Prozent der in Deutschland produzierten Solarzellen werden zurzeit in den so genannten mitteldeutschen Ländern hergestellt, rund 18 Prozent der weltweiten Produktion stammt aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. In den ostdeutschen Solarclustern wie den Solar Valleys in Sachsen-Anhalt und Thüringen, aber auch den sächsischen Hochburgen um Dresden, Freiberg und Leipzig, wurden in den zurückliegenden Jahren annähernd 50.000 Arbeitsplätze in Ostdeutschland geschaffen.
Auf dem SPD-Kreisparteitag am vergangenen Freitag wurden die jungen Sozialdemokraten in der SPD (Jusos) wieder einmal ihrem Ruf als kritisches Gewissen der SPD gerecht. Mit ihrem Antrag zur Tagesordnung, der die Erweiterung um die Punkte „Aussprache zu den Rechenschaftsberichten“ sowie „Diskussion zu aktuellen Themen im Landkreis“ vorsah, mahnten sie die unzureichend stattgefundene Diskussion unter anderem zum Flugplatz-Thema an.