Thüringen bekommt ein moderneres Sportfördergesetz, von dem auch die Vereine im Kyffhäuserkreis profitieren werden. Vor allem der Breitensport wird dadurch gestärkt. Mit dem neuen Thüringer Sportfördergesetz müssen öffentliche Träger Vereinen, Schulen und Hochschulen ihre Sportplätze und Sporthallen entgeltfrei überlassen.
Dafür hat sich die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag mit eingesetzt. Dazu die Sondershäuser Abgeordnete Dorothea Marx: "Wir haben ein modernes und sportfreundliches Gesetz geschaffen, durch das alle Beteiligten gewinnen. Zum einen stärken wir vor allem kleine Sportvereine bei ihrem ehrenamtlichen Engagement. Zum anderen drohen den Kommunen keine Einnahmeausfälle durch die entgeltfreie Nutzung der Sportstätten, da das Land ab 2020 fünf Millionen Euro zur Kompensation bereitstellt."
Die Sondershäuser Landtagsabgeordnete Dorothea Marx wurde in der Wahlkreiskonferenz der Kyffhäuser-SPD für den neu zugeschnittenen Wahlkreis 10 (Kyffhäuserkreis I/Eichsfeld III) als Direktkandidatin nominiert. Sie erhielt 92 % der Stimmen.
„Ich freue mich über das große Vertrauen“, so Dorothea Marx nach ihrer Wahl. „Gern möchte ich auch nach der nächsten Landtagswahl zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in unserer Region beitragen. Dabei geht es nicht nur um die großen Projekte. Besonders liegen mir Polizei, THW, Feuerwehren und Rettungsdienste am Herzen, die vom Land zeitgemäß ausgestattet, besonders gefördert und gegen Angriffe bei Einsätzen geschützt werden müssen. In den letzten Jahren konnte ich viele Vereine und Ehrenamtler unterstützen, die für unsere Lebensqualität und unseren sozialen Zusammenhalt großes leisten und unverzichtbar sind. Auch das möchte ich gern fortsetzen.“
Dorothea Marx wurde 2009 erstmals in den Thüringer Landtag gewählt. Am 27. September 2017 wurde sie zur Vizepräsidentin des Thüringer Landesparlamentes gewählt. Für die SPD-Landtagsfraktion ist sie Sprecherin für Innenpolitik, Europa, digitale Gesellschaft und evangelische Kirchenpolitik. Zudem ist sie seit 2012 Vorsitzende des Untersuchungsausschuss, der Versäumnisse von Behörden bei der NSU-Aufklärung untersucht.
Als weitere Kandidatin für die Landesliste wurde Anne Bressem, die Vorsitzende der SPD in Sondershausen, nominiert.
Am Dienstag wurden in Berlin zusätzliche Schienenprojekte vorgestellt, die in den kommenden Jahren vordringlich geplant und umgesetzt werden sollen - darunter die Mitte-Deutschland-Verbindung. Der Bund will auf der Teilstrecke zwischen Weimar und Gößnitz rund 283 Millionen Euro in die Elektrifizierung investieren.
Nach erfolgreicher Prüfung durch das Verkehrsministerium erhält das Vorhaben damit eine höhere Priorität, so dass in absehbarer Zeit mit der baulichen Umsetzung begonnen werden kann.