Zum Weltfrauentag am Mittwoch, dem 08.03.2017, trafen sich die Genossinnen der DGB- und des SPD-Kreisverbände im Altenburger Café Horizonte zu einem Politischen Abendbrot mit der Finanzministerin Heike Taubert (SPD), der Gewerkschaftssekretärin Monika Sossna (DGB) und der künftigen Bundestagsabgeordneten für Ostthüringen Elisabeth Kaiser (SPD) zum Thema Frauen und Rente.
„Es ist festzustellen, dass sich in den letzten Jahren für die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu wenig getan hat. Noch immer herrschen Unterschiede zwischen beiden Geschlechtern. So stellt die Rollenverteilung in der Gesellschaft und die unterschiedliche Höhe des Arbeitslohnes derzeit eine große Ungerechtigkeit dar.“, so die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Lea Abeysinghe.
„Auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung brauchen wir Frauen einen langen Atem“, erklärt Dorothea Marx, die Parlamentarische Geschäftsführerin und justizpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein unbedingtes Muss. Es ist eine Schande für ein Land wie Deutschland, dass Frauen immer noch im Durchschnitt fast ein Viertel weniger als Männer verdienen“, so Marx. Hinzu kommt, dass mehr als zwei Drittel der Niedriglöhner in Deutschland Frauen sind. Durch diese Ungleichbehandlung sind die Folgen für die Frauen gewaltig, denn eine existenzsichernde Rente kann nicht aufgebaut werden.