Bezugnehmend auf die Presseinformation von pro Altenburg zur Vorstandswahl des SPD-Ortsverein Altenburg muss abermals die Forderung des SPD-Vorsitzenden Thomas Jäschke nach einem Bürgerentscheid zum Thema Landesgartenschau 2024 bekräftigt werden.
„Ich habe in meiner Antrittsrede ganz klar gefordert, dass wir einen Bürgerentscheid über das Ja oder Nein einer Landesgartenschau 2024 durchführen. Die von pro Altenburg angeführte Bürgerbefragung ist zu hinterfragen und im Sinne der Miteinbeziehung der Bürger auf kommunaler Ebene abzulehnen. Die Vergangenheit zeigt, dass eine Bürgerbefragung die Gefahr von Frust und politischem Desinteresse mit sich bringt.“, so der Vorsitzende Jäschke.
Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist am Montagabend Gast in der mdr-Sendung FAKT IST! AUS ERFURT. Das Diskussionsthema der Sendung lautet: Unbeschwert war gestern - Schützt Deutschland seine Bürger noch?. Die Sendung läuft am Montag, dem 06. Februar ab 22.05 Uhr im mdr.
Ebenfalls als Gäste eingeladen sind:
* Professor Hans-Jürgen Lange, Präsident der Hochschule der Polizei in Münster
* Jörg Geibert, CDU-Landtagsabgeordneter und ehemaliger Thüringer Innenminister
* Valentin Lippmann, parlamentarischer Geschäftsführer der Bündnis90/Grüne im sächsischen Landtag
SPD-Abgeordnete des Münchener Landtags informieren sich in Erfurt, wie die Gemeinschaftsschule funktioniert
Erfurt. Bayern hat das leistungsfähigste Schulsystem. Sagen die Bayern. Aber es hat auch Macken. Weil alle die Hauptschule vermeiden wollen, drängen die Schüler nach der 4. Klasse aufs Gymnasium oder wenigstens mit guten Noten zur Realschule. "Die Folge ist eine Art Grundschulabitur", sagt Martin Güll (SPD). Der Leistungsdruck an dieser zu früh sortierenden Bildungswegscheide stresse Kinder, Eltern und Lehrerschaft enorm.
Die Gemeinschaftsschule in Thüringen wird in Kürze 7 Jahre alt. Wir ziehen Bilanz und schauen dabei genau hin: Was lief gut? Wo müssen wir etwas ändern? Wir wollen die Gemeinschaftsschule weiter voranbringen und in Thüringen flächendeckend verankern, weil wir glauben, dass sie das Schulmodell der Zukunft und auch für andere Bundesländer attraktiv ist.