SPD Kreisverband Lobenstein vor 25 Jahren am 07.02.1990 neu gegründet.
Der Ortsverein der SPD hatte am Samstag zum Jubiläum in das Hotel „Zur Krone“ nach Ebersdorf eingeladen. Einige anwesende Genossen sind seit 25 Jahren Mitglied in unserer Partei und haben in diesem Vierteljahrhundert gemeinsam Höhen und Tiefen des politischen Alltages erlebt.
Wir erinnerten uns an Gründungsmitglieder wie Marianne und Dr. Rudolf Laufke, die für die SPD im Gemeinderat und im Kreistag sehr aktiv waren, an Weggefährten, wie Klaus Höpstein und Enno Schilling und an gemeinsame Erlebnisse, die mit vielen Fotos in Erinnerung gerufen wurden.
Wir sprachen über den Einsatz der SPD im Kreis Lobenstein und im Saale-Orla-Kreis und natürlich über die aktuelle Situation in den Kommunen.
Regine Kanis als Bürgermeisterkandidatin sprach aus, was viele Genossen und Kommunalpolitiker sich wünschen. „Wir sind bei unserer politischen Arbeit, die meist im Ehrenamt ausgeübt wird, für die Menschen in der Gemeinde, der Stadt oder der Region aktiv und brauchen den direkten Kontakt zu den Menschen. Nur im Gespräch kann man erfahren, wo der Schuh drückt und was die Bürger bewegt. Gemeinsam die anstehenden Aufgaben meistern, das ist und war die letzten 25 Jahre für uns als SPD Richtschnur und Antrieb unseres Handelns.“
Letzte Woche stellte Eva Högl, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, gemeinsam mit ihrem Kollegen und innenpolitischen Sprecher, Burkhard Lischka, ein Positionspapier zur Reform des Verfassungsschutzes vor. Die Reformansätze in dem Papier begrüßt Dorothea Marx, innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag: „Es freut mich, dass die SPD-Bundestagsfraktion die Thüringer Ansätze zur Reform des Verfassungsschutzes aufgreift. Die Pannen bei den Ermittlungen zu den Morden des NSU auf Länder- wie auch auf Bundesebene machen eine grundlegende Reform des Verfassungsschutzes notwendig. Thüringen ist hier Vorreiter. Ich bin froh, dass auch auf Bundesebene die Zeichen der Zeit erkannt und nun die entsprechenden Forderungen an den Bundesinnenminister gestellt werden.“
Am 30. Januar 2015 fand im „Hotel am Rossplan“ die Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Altenburg zur turnusgemäßen Wahl des Vorstandes statt. Dabei berichtete der bis dato Ortsvereinsvorsitzende Norman Müller über die Ereignisse der letzten zwei Jahre im Ortsverein. Mit einer sichtlich gedämpften Stimmung rekapitulierte er dabei die Ergebnisse der Bundestags-, Kommunal- und Landtagswahl.
Ideen der Jugendlichen und Kinder gefragt
In Thüringen wird zurzeit unter Regie der Schiller-Universität Jena der deutschlandweit erste Bildungsplan entwickelt, der die Entwicklungsbedürfnisse von Jugendlichen bis zur Volljährigkeit einschließt. Der "Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre" ist eine Fortschreibung des "Thüringer Bildungsplans bis 10 Jahre".
Bevor Ende Mai die druckfertige Fassung des Bildungsplanes vorliegen kann, muss noch ein wesentlicher Beitrag von Kindern und Jugendlichen beigesteuert werden.
Mit Blick auf die bundesweite Debatte um qualifizierte Nachwuchspädagogen an Schulen erklärt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag: „Die Regierungskoalition in Thüringen muss nun prüfen, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ob eine Rückkehr zur 2008 ausgesetzten Lehrerverbeamtung möglich ist.“
Die Landtagsabgeordnete betont: „Die Verbeamtung von Lehrern wäre ein wichtiger Schritt, um auch künftig genügend qualifizierte Nachwuchspädagogen für den Schuldienst in Thüringen gewinnen zu können.“ Nur mit attraktiven Einstellungsbedingungen könne Thüringen im sich verschärfenden Länderwettbewerb um gut ausgebildete Nachwuchslehrer bestehen. Dazu gehöre auch die Möglichkeit zur Verbeamtung. Klar sei aber auch, dass für Verbeamtungen, die ab 2016 durchgeführt werden, finanzpolitische Vorkehrungen für die Zukunft getroffen werden müssen, um zukünftigen Pensionslasten besser Rechnung tragen zu können. Darauf hatten sich die Verhandlungspartner im Koalitionsvertrag ebenfalls geeinigt.