Auf die Kritik der Thüringer Handwerkskammer, das geplante Bildungsfreistellungsgesetz gefährde die Existenz kleiner und mittlerer Unternehmen, entgegnet Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag: „Die Argumentation der Handwerkskammer kann ich nicht nachvollziehen. Sie entspricht nicht den Tatsachen, deshalb halte ich mehr Sachlichkeit in der öffentlichen Diskussion für dringend erforderlich.“
Thüringer Allgemeine/11.02.2015
Ein so gut wie unkündbarer Arbeitsplatz, bessere Bezahlung, eine gute Pension im Alter - eine Beamtenlaufbahn hat Vorteile. Man könnte solche Aussichten auch einen handfesten Standortvorteil nennen.
Zum Beispiel bei Lehrern. In Thüringen wurde die Verbeamtung von Pädagogen 2008 ausgesetzt. Doch inzwischen muss Thüringen vor allem für Naturwissenschaften und Fremdsprachen außerhalb der Landesgrenzen werben, weil geeignete Bewerber fehlen und in den Lehrerzimmern die Alterspyramide droht.
OTZ/10.02.2015
Die SPD-Politikerin Marion Rosin fordert die Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung für eine Fortsetzung des Kirchenasyls einzusetzen.
Die Sprecherin für Religion der SPD-Landtagsfraktion, Marion Rosin, wirft der Bundesregierung vor, "das Kirchenasyl auf kaltem Wege unmöglich zu machen". "Die Absicht der Bundesregierung, die im Kirchenasyl befindlichen Menschen als untergetaucht zu profilieren, ist sachlich und rechtlich unbegründet", sagte die Ostthüringer Landtagsabgeordnete. Im Kirchenasyl verwirkliche sich ein seit Jahrhunderten verbrieftes und anerkanntes Recht der christlichen Kirchen in Europa, Verfolgten Schutz vor staatlichem Zugriff zu gewähren.
Etwa 750 Menschen haben am Montagabend in Suhl an Demonstrationen der Organisation "Sügida" und einer Gegendemonstration unter dem Motto "Südthüringen bleibt bunt" teilgenommen. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich etwa 550 Menschen an der Veranstaltung von "Südthüringer Patrioten gegen die Islamisierung des Abendlandes". An der Gegendemonstration nahmen etwa 200 Menschen teil.
Zum „Safer Internet Day“ am 10. Februar 2015 erklärt Dorothea Marx, Parlamentarische Geschäftsführerin und Sprecherin für Netzpolitik der SPD-Landtagsfraktion: „Ein freier und gleicher Internetzugang ist heute Teil der Daseinsvorsorge. Umso wichtiger ist es, dass Persönlichkeitsrechte dabei nicht unter die Räder kommen. Mehr Sicherheit im Internet bedeutet zuerst, dass NutzerInnen sich bewusst sein müssen, dass einmal ins Netz gestellte Informationen und Bilder kaum mehr zurückgeholt und zu sehr vielen Zwecken verwendet und missbraucht werden können.“