Der Träger dieser musealen Einrichtung, die Stiftung „Thüringer Schieferpark Lehesten“, steuert ohne Hilfe „Dritter“ unaufhaltsam auf eine Insolvenz zu. Begründet ist dies in der unzureichenden Finanzausstattung zur Deckung der auflaufenden Fixkosten sowie hoher Abschreibungen auf die historischen Gebäude, wie Stiftungsvorstand und ehemaliger „Kumpel“ Helmut Färber berichtete: „Die Lohnkosten der unentbehrlichen Museumsführer können nur über Eintrittsgelder und Souvenirverkauf aufgebracht werden. Ein Fördermittelantrag vom Januar 2016 betrifft das Modelldorf, das aus 12 handgefertigten Häusern sowie einer Kirche besteht und von der Lehestener Dachdeckerschule in die Stiftung eingebracht wurde.
Zur Verabschiedung in den Ruhestand von Andreas Kunz, dem langjährigen Geschäftsführer und Vorstand des Novalis Diakonievereins e.V. Ebeleben, dankte ihm Dorothea Marx für sein gute und fruchtbare Arbeit im zurückliegenden Jahrzehnt. Andraes Kunz führte den Diakonieverein in eine hoffnungsvolle Zukunft. Getreu dem Bibelvers "Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein." (1 Mose 12,2), war Herr Kunz für alle die mit ihm zu tun hatten ein vertrauensvoller Begleiter. Dorothea Marx wünschte Herrn Kunz einen ruhigen "Unruhestand".
Anlässlich des Dorf- und Schützenfestes in Wiedermuth konnte am Wochenende das neue Spielgerät auf dem Spielplatz übergeben werden. Neben Dorothea Marx waren auch ihre Landtagskollegin von Bündnis 90/Die Grünen, Babett Pferfferlein, die Landrätin des Kyfhhäuserkreises, Antje Hochwind, der Ebeleber Bürgermeister Uwe Vogt und der Ortsbürgermeister und 1. Vorsitzende des Schützenvereins Thomas Gehlhaar anwesend. Nachdem das Band symbolisch von den Kinder durchschnitten wurde, nahmen es die Stepkes auch gleich in Beschlag.
Bericht von Katharina Töppe
Es ist keine neue Weisheit, das Mitarbeitermotivation nicht alleinig über monetäre Anreize zu erreichen ist. Auch für Unternehmen wird es immer wichtiger, eine lebensphasenorientierte Personalpolitik anzubieten. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der zu erwartenden Abnahme der erwerbsfähigen Personen, ist eine Bindung an das Unternehmen eine Zukunftsinvestition. Doch wie kann es gelingen, Kinder, Pflege von Angehörigen und eine Vollzeitbeschäftigung unter einen Hut zu bringen? Unter dem Titel „Arbeiten in allen Lebensphasen – Ein Mehrwert auch für Unternehmen?“ fand auf Initiative des Landratsamtes und der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Fachveranstaltung statt, zu der am Dienstag, 07.06. im Carl-Schroeder Saal in Sonderhausen diskutiert wurde. Als Gäste bereicherten die Podiumsdiskussion die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx (SPD), die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD), die Unternehmerin Cathrin Auerbauch vom Burghof Kyffhäuser sowie die Personalverantwortliche Ilka Helbing von der Wago GmbH.