Anlässlich des gestrigen Girls´ Day und Boys´ Day besucht die 14jährige Chiara-Pauline Langethal aus Sondershausen den Thüringer Landtag. Dabei wurden ihr die Arbeitsweise des Landtages und die Arbeit der Landtagsverwaltung näher gebracht. Die Mädchen und Jungen erfuhren interessante Dinge über die Protokollarbeit und die Archivierung von Dokumenten, sowie über den Sachbereich der Gebäudeleittechnik. Zum Abschluss besuchte Chiara-Pauline Langethal die Sondershäuser Landtagsabgeordnete Dorothea Marx (SPD) in ihrem Landtagsbüro. Hier informierte sie sich über die Arbeit der Abgeordneten.
Mitglieder der Ortgruppe Königsee des VdK Hessen Thüringen besuchten im April auf Einladung der Landtagsabgeordneten Marion Rosin den Thüringer Landtag. Rosin, die im Landkreis Saal-feld-Rudolstadt lebt, ist in der SPD-Fraktion unter anderem für die Themen Bildung, Petitionen und Kirchenpolitik zuständig ist. Sie führte ihre Gäste durch den Landtag und beantwortete in einer Gesprächsrunde Fragen zu ihrer politischen Arbeit. Schwerpunkt war das Thema Pflege. So will die Thüringer Landesregierung den unter der früheren SPD-Sozialministerin Heike Taubert auf den Weg gebrachten Pflegepakt weiter entwickeln und für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte einen Branchentarifvertrag auf den Weg bringen.
Der VdK, dessen Hauptthema die soziale Gerechtigkeit ist, hilft bei Fragen rund um die Themen Gesundheit, Behinderung, Rente und Pflege. Derzeit sind 250.000 Menschen Mitglied im Sozialverband VdK Hessen-Thüringen.
Mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen betont die SPD-Bildungspolitikerin Marion Rosin im Vorfeld des ersten Thüringer Flüchtlingsgipfels am 23. April 2015: „Die Integration und Förderung einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingskindern und insbesondere deren schulische Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Das gesamte Thüringer Schulwesen steht hier vor großen Herausforderungen. Die Umsetzung bestmöglicher Lösungen für die betroffenen Kinder stellt sich für uns als eine gemeinsame Aufgabe von staatlichen und freien Schulen dar. Dabei sehen wir letztere als Partner der staatlichen Träger.“
Die Regierungskoalition trage dafür Sorge, dass an den staatlichen Schulen der pädagogische Bedarf im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ langfristig gedeckt und die Integration von Flüchtlingskindern aus den verschiedensten Herkunftsländern ein Schwerpunkt in der Lehrerbildung werde. Aber auch die freien Schulen müssten sich noch stärker der Thematik stellen, so die SPD-Abgeordnete. „Ich werde mit den freien Schulträgern in den nächsten Wochen Gespräche führen, wie staatliche und freie Schulen gemeinsam die neuen Herausforderungen bewältigen können. Im Gegenzug können sich die freien Schulen auf eine angemessene Landesförderung verlassen“, erklärt Marion Rosin.