Liebe Wähler!
Heute ist Internationaler Frauentag, den wir gestern in Zoppoten schon zünftig begangen haben, aber auch Wahltag.
Ich rufe Sie alle auf, sich an der Wahl zu beteiligen und so mitzubestimmen, wer die nächsten 6 Jahre unsere Stadt offiziell vertreten und leiten wird.
Natürlich hoffe ich auf Ihre Stimme!
Mein Programm und meine Arbeit in den letzten 10 Jahren in und für die Region hat Sie vielleicht von meinen kommunalen Erfahrungen überzeugt.
Um 18.00 Uhr werden wir ein erstes Ergebnis haben, ich bleibe optimistisch, dass sich unsere Stadt weiter gut entwicklen wird.
Frauen wollen und sollen ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Dafür investieren sie viel Zeit, Energie und Geld in ihre Ausbildung. Oft sind Frauen heute besser qualifiziert als Männer. Und sie sind es auch, die den Großteil der Kindererziehung, der Pflege von Angehörigen und des bürgerschaftlichen Engagements schultern.
„Auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung brauchen wir Frauen einen langen Atem“, erklärt Dorothea Marx, die Parlamentarische Geschäftsführerin und justizpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein unbedingtes Muss. Es ist eine Schande für ein Land wie Deutschland, dass Frauen immer noch im Durchschnitt fast ein Viertel weniger als Männer verdienen“, so Marx. Hinzu kommt, dass mehr als zwei Drittel der Niedriglöhner in Deutschland Frauen sind. Durch diese Ungleichbehandlung sind die Folgen für die Frauen gewaltig, denn eine existenzsichernde Rente kann nicht aufgebaut werden.
Thüringer Allgemeine Erfurter Allgemeine vom 03.03.2015, Seite 1
Erfurt. Eltern in Thüringen müssen sich heute noch keine Gedanken um einen Unterrichtsausfall für ihre Kinder machen: Noch wird an den Schulen nicht gestreikt. "Wir informieren momentan zuerst die Kollegen in den Schulen vor Ort über die geplanten Aktionen", bestätigte Michael Kummer von der Thüringer Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Auf das Scheitern der Gespräche zur einer bundesweit einheitlichen
Eingruppierung der Lehrer müsse man reagieren, kündigte GEW-Landeschefin Kathrin Vitzthum an. Zunächst habe die Tarifgemeinschaft der Länder sich zu diesem Thema verhandlungsbereit gezeigt, um jetzt die Gespräche vorzeitig zu beenden.
Ostthüringer Zeitung OTZ Geraer Zeitung vom 03.03.2015, Seite OCTH1
Noch in dieser Woche werden auch in Thüringen die angestellten Lehrer in den Warnstreik treten. Verbeamtete Pädagogen sollen dann mit Mehrarbeit die Betreuung aller Schüler sicherstellen.
Erfurt. Beim Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) wurden gestern die entsprechenden Aufrufe für die allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen sowie für Hochschuleinrichtungen verschickt. "Ende der Woche" sollen die angestellten Lehrkräfte in den Warnstreik gehen, sagte GEW-Sprecher Michael Kummer. Angesichts der bereits veröffentlichten Streikaufrufe für andere Regionen in Deutschland dürfte es am Freitag zum Ausstand in Thüringen kommen. Ob der Warnstreik dann nur Stunden oder einen ganzen Tag dauern wird, wollen die Gewerkschaften heute öffentlich mamachen. Kern ihrer Forderungen ist eine bundesweite Lehrkräfte-Entgeltordnung, die für alle Bundesländer eine einheitliche Gehalts-Eingruppierung nach den jeweiligen Tätigkeitsmerkmalen fixieren soll. Bislang gebe es vor allem im Bereich der Grund- und Förderschulen erhebliche Unterschiede, die sich zum Beispiel im Vergleich zwischen Bayern und Brandenburg auf einige hundert Euro im Monat belaufen, erklärte der Sprecher. "Wir wollen, dass für gleiche Arbeit das gleiche Gehalt gezahlt wird - in München wie in Erfurt", so Kummer.