Offener Brief zum Mitgliederentscheid

Liebe SPD Mitglieder,

 

leider wurde die Verteilung meines offenen Briefes an die Thüringer SPD Mitglieder über die Landesgeschäftsstelle der SPD, nach Rücksprache mit René Lindenberg, abgelehnt. Damit wird nach meiner Auffassung die innerparteiliche Demokratie geschwächt, weil die Basiskonferenz in Weimar in meinen Augen eine Werbeveranstaltung für Rot-Rot-Grün war und es keine Möglichkeit gibt, die ca. 4300 SPD Mitglieder in Thüringen über andere Möglichkeiten oder die Risiken einer solchen Regierungsbeteiligung zu informieren. Bitte gebt den Brief zeitnah an alle Mitglieder bei Euch im Ortsverband, Kreisverband und den anderen Gliederungen weiter. Bitte gebt den Brief auch dann weiter, wenn Ihr Euch persönlich für Rot-Rot-Grün entschieden habt, hier geht es um die sachliche Auseinandersetzung innerhalb unserer Partei und nicht um persönliche Befindlichkeiten.

 

Kyffhäuser-SPD blickt nach Landtagswahl nach vorne

Dorothea Marx, Mitglied der SPD-Sondierungsgruppe für eine Regierungsbildung

Der Kreisvorstand der Kyffhäuser-SPD traf sich nach der Landtagswahl, um das Ergebnis auszuwerten. Zu Beginn wurde den beiden Direktkandidaten Dorothea Marx und Uwe Ludwig für den engagierten Wahlkampf gedankt. Im Landesvergleich aller SPD-Kandidaten belegte am Ende Dorothea Marx den 5. und Uwe Ludwig den 6. Platz.

 

Niederschmetterndes Ergebnis

Es ist nicht zu beschönigen: Die SPD ist der Verlierer der Wahl. Magere 12,4% der Stimmen von gerade mal knapp über der Hälfte der Wahlberechtigten.Sowohl das Ergebnis als auch die niedrige Wahlbeteiligung müssen uns Sozialdemokraten zu denken geben.

Ich konnte in meinem Wahlkreis knapp 10% der Stimmen erringen. Insgesamt reicht es leider nicht aus, um meine Arbeit für den Saale-Holzland-Kreis und besonders die Menschen hier fortzusetzen. Ich bedauere das zutiefst, haben wir doch in den letzten fünf Jahren viel bewegen können. Ich wäre diesen Weg sehr gern weiter gegangen.

Allen Sympahtisanten, Mitstreitern, Wegbegleitern und den SPD-Mitgliedern im Kreis wünsche ich viel Erfolg bei der Umsetzung der zahlreichen Ideen und Projekte. Wir dürfen den ländlichen Raum nicht gänzlich der CDU überlassen, auch wenn es nun um ein Vielfaches schwerer wird.

Ebenso bedanke ich mich bei meinen Mitarbeiterinnen Marianne Graf, die seit 2010 mein Büro und die Arbeit im Wahlkreis leitete, und Irene Schlotter, die das Team seit April verstärkt und ergänzt hat. Den beiden wünsche ich beruflich alles Gute.

Herzlichst
Ihre Regine Kanis

 

Täglich Brotinsel e.V. hofft auf Unterstützung

Heike Döbler und Regine Kanis in den Räumen des Täglich Brotinsel e.V. in Stadtroda.

„Eigentlich arbeite ich dafür, dass die Insel überflüssig ist,“ bekräftigte Heike Döbler, zweite Vorsitzende des Vereins Täglich Brotinsel e.V. Seit nunmehr neun Jahren besteht die „Insel“, erst in Kahla, später in Stadtroda. In der Außenstelle Stadtroda sprachen Regine Kanis und Heike Döbler über die Arbeit des Vereins.

 

Gehen Sie am Sonntag wählen!!!

Demokratie ist kein Selbstläufer

 

Der Werdegang der NSU –Mörderbande hat noch einmal gezeigt: Unsere Demokratie muss wehrhaft sein. Die Opfer des NSU und die Ergebnisse des Untersuchungsausschusses mahnen uns: Wir dürfen die Feinde der Demokratie nicht tolerieren. Eine demokratische und weltoffene Gesellschaft ist kein Selbstläufer. Sie besitzt keine Garantie für die Ewigkeit. Tag für Tag und Generation für Generation braucht es viele engagierte Demokraten, Menschen, die dafür einstehen. Es braucht staatliche Institutionen, die dieses Engagement unterstützen.

Die Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion sind sehr froh und dankbar, dass wir in Thüringen eine Vielzahl an Initiativen und Bündnissen haben, die sich tagtäglich für ein weltoffenes und buntes Thüringen engagieren. Ich weiß wie mühsam diese Arbeit oft ist, wie wenig Anerkennung sie dafür erhalten. Nach wie vor ist ein großer persönlicher Mut erforderlich, menschenverachtenden oder rassistischen Ideologien die Stirn zu bieten. Wir wissen: Dieser Mut kann auch heute lebensgefährlich sein.

Gerade, weil wir heute die Gefahren des Rechtsextremismus genauer kennen als jemals zuvor und weil die Landtagswahl unmittelbar vor uns steht: Gehen Sie am 14. September wählen! Wählen Sie demokratisch, tolerant und weltoffen.