CDU/CSU wollen auf Rentenangleichung verzichten: SPD-Politikerin Künast entsetzt

Dagmar Künast, seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, zeigt sich entsetzt über die Ankündigung im Wahlprogramm von CDU/CSU, auf eine Angleichung der Ost-Renten zu verzichten.

 

Ein Regierungsprogramm ist Bürgersache

Ein Regierungsprogramm ist Bürgersache: SPD-Bundestagskandidat Christoph Majewski ruft Menschen in Thüringen auf über SPD-Programm mitzuentscheiden.

Bei ihrem Regierungsprogramm setzt die SPD mit einer Bürgerabstimmung über ein Sofortprogramm erneut auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Christoph Majewski, SPD- Bundestagskandidat im Wahlkreis Sonneberg, Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla ruft deshalb die Menschen in der Region zur politischen Mitbestimmung auf: „Was den Menschen wichtig ist, welche Anforderungen und Wünsche sie an die Politik richten erfährt man nicht allein in Parteigremien. Deshalb nehmen wir die Bürgerinnen und Bürger ernst und fragen sie direkt: Ob Mindestlohn, gerechte Renten oder Kinderbetreuung. Welche Themen sind für Sie besonders dringend? Was soll die SPD nach der Wahl sofort anpacken?“

 

Koalitionsfraktionen legen Gesetzentwurf vor

Mehr Transparenz bei Nebentätigkeiten und Nebeneinkünften von Abgeordneten geplant

Mehr Transparenz bei den Nebentätigkeiten und Nebeneinkünften von Landtagsabgeordneten wollen die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD erzielen. Dazu haben sie heute einen gemeinsamen Gesetzentwurf im Thüringer Landtag eingereicht.

Damit würde das Thüringer Abgeordnetengesetz entsprechend novelliert. Die zum Teil bereits bestehenden allgemeinen Verhaltensregeln für Abgeordnete erhielten Gesetzeskraft.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Landtagsabgeordnete umfassend verpflichtet werden, die neben ihrem Mandat ausgeübten Tätigkeiten und Berufe anzugeben. Außerdem müssen Einkünfte der Abgeordneten neben dem Mandat künftig angegeben werden, wenn sie den Betrag von 1.000 Euro im Monat, beziehungsweise 10.000 Euro jährlich übersteigen. Dies entspricht auch der Rechtslage im Abgeordnetengesetz des Bundes. Die Praxis zur Anzeige- und Veröffentlichungspflicht von Spenden wird ebenfalls an die bestehende Rechtslage für Abgeordnete des Bundestages angepasst. Unzulässige Zuwendungen oder Vermögensvorteile beziehungsweise ihr Gegenwert müssen an den Landeshaushalt abgeführt werden. Die Veröffentlichung der Einkünfte im Handbuch und auf der Internetseite des Landtags soll wie im Abgeordnetengesetz des Bundes in zehn Stufen erfolgen.

Die SPD-Fraktion hatte bereits im Jahr 2008 eine ähnliche Reform des Abgeordnetengesetzes vorgeschlagen und diese auf ihrer Winterklausur in Bad Liebenstein Anfang 2013 bekräftigt. Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf sehen wir viele unserer Forderungen für mehr Transparenz von Nebentätigkeiten und Nebeneinkünften von Landtagsabgeordneten als erfüllt an.

 

Inklusion konkret – Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in den Kommunen

Die Thüringer Landtagsabgeordnete Dagmar Künast, wird morgen in Erfurt an der Veranstaltung „Inklusion konkret – Die Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in den Kommunen“ teilnehmen. Die Veranstaltung beschäftigt sich damit, wie in Thüringer Städten und Dörfern Einschränkungen für Menschen mit Behinderungen abgebaut werden können.

 

SPD-Politikerin Künast kritisiert Entscheidung im Sozialausschuss des Bundestages: Taubblinde Menschen brauchen besonder

Von einem schweren Tag für viele taubblinde Menschen spricht die SPD-Landtagsabgeordnete Dagmar Künast nach einer Entscheidung, die heute im Sozialausschuss des Deutschen Bundestages getroffen wurde.