In Thüringen hatten im letzten Jahr 736.814 Menschen einen sozialversicherten Job. Auf dem Höhepunkt des jüngsten Aufschwungs war dies aber immer noch weniger als im Jahr 2001. „Stark zurückgegangen ist insbesondere die Zahl der Vollzeitjobs. Deutlich zugenommen haben Unsicherheit und Niedriglöhne für viele Beschäftigte in Thüringen“, so der Geraer Landtagskandidat Wolfgang Lemb.
Vergangenes Jahr wurden 57.904 der sozialversichert Beschäftigten bzw. 7,3 Prozent weniger gezählt, als noch sieben Jahre zuvor. „Diese Fakten zeigen, dass der Beschäftigungsaufbau der vergangenen Jahre nicht einmal die Verluste des letzten Konjunkturabschwung ausgeglichen hat“ so Lemb.
Abgebaut wurden insbesondere Vollzeitjobs. Im Vergleich zu 2001 gingen 64.578 Vollzeitstellen in Thüringen bzw. 9,4 Prozent verloren. 2008 wurden noch 614.909 gegenüber 686.362 Vollzeitstellen in 2001 gezählt. Die sozialversicherte Teilzeitarbeit stieg hingegen von 107.960 auf 121.711 Stellen deutlich an.
„Doch längst nicht alle Teilzeitkräfte arbeiten freiwillig, sondern wollen lieber mehr arbeiten. Gerade Frauen arbeiten in Thüringen in erzwungener Teilzeit. Rechnet man die Arbeitszeit der Teilzeitkräfte in Vollzeitstunden um, wird der Rückgang der sozial gesicherten Beschäftigung noch deutlicher“, so Lemb.
Die SPD-Fraktion im Altenburger Stadtrat hatte den Antrag „… auf Prüfung der Einrichtung einer gentechnikfreien Region auf freiwilliger Basis durch Bauern der Stadt Altenburg“ in den Stadtrat am 25.06.08 eingebracht.
Ziel des Antrages war, dass die Stadt Altenburg sich an alle auf ihrem Stadtgebiet wirtschaftenden Landwirte und an die Verpächter von landwirtschaftlichen Flächen auf ihrem Stadtgebiet mit dem Ziel wendet, die Einrichtung einer freiwillig vereinbarten gentechnikfreien Region zu prüfen. Zu diesem Zwecke sollte eine durch die Stadt Altenburg organisierte Informationsveranstaltung durchgeführt werden.
Eine Vielzahl neuer Fragen ergibt sich für SPD-Innenpolitiker Heiko Gentzel nach einer genauen Analyse der gestern vorgelegten Kriminalstatistik für Thüringen. "Trotz der Aufklärungsquote von 64,5% darf nicht unterschlagen werden, dass in Thüringen jede 3. Straftat nicht aufgeklärt wurde", konstatiert Gentzel mit Verweis auf den Bericht. Stutzig machten ihn auch mehrfach aufgezeigte Aufklärungsquoten von über 100 % (2006, Abteilung Wirtschaftskriminalität).