Stadtrat
In der Stadtratssitzung standen neben mehreren Jahresabschlüssen unter anderem auch die touristische Entwicklung des Altenburger Landes, das Theater Altenburg Gera sowie ein Rückblick auf das Spielefestival im Rahmen des 1050-jährigen Stadtjubiläums im Mittelpunkt.
1050 Jahre Altenburg: Dank an Ehrenamt und Einsatzkräfte
Im Rahmen der Informationen des Oberbürgermeisters wurde unter anderem auf das Spielefestival zum 1050-jährigen Stadtjubiläum sowie das Treffen der Altenburger Partnerstädte zurückgeblickt. Die SPD-Fraktion dankt der Feuerwehr und der Ordnungsbehörde für ihren Einsatz und den reibungslosen Ablauf des Festivals. Ein besonderer Dank gilt den Einsatzkräften der Feuerwehr, die am Samstag nach den starken Regenfällen dabei halfen, das Festivalgelände wieder trockenzulegen.
Die SPD-Fraktion im Altenburger Stadtrat hat mit insgesamt 30 Fragen zu aktuellen Verkehrsprojekten und Baustellen bei der Stadtverwaltung nachgehakt. Die inzwischen vorliegenden Antworten liefern neue Informationen zu laufenden Maßnahmen, zeigen aus Sicht der Fraktion aber auch weiteren Gesprächsbedarf.
„In Altenburg wird derzeit an vielen Stellen gebaut. Das ist grundsätzlich positiv, denn es zeigt, dass sich unsere Stadt entwickelt. Gleichzeitig entstehen dadurch Fragen bei Bürgerinnen und Bürgern, Anliegern und Gewerbetreibenden. Genau deshalb fragen wir nach“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Jäschke.
In der Stadtratssitzung standen mehrere Themen im Fokus, die die Stadtentwicklung sowie wichtige finanzielle Entscheidungen der Stadt Altenburg betreffen.
Im Rahmen der Anfragen aus dem Stadtrat wurde erneut über die Verkehrssituation am Marstall beziehungsweise Herzog-Ernst-Platz gesprochen. Die Verwaltung erläuterte den bisherigen Sachstand sowie die bisher entstandenen Planungskosten. Für die Einrichtung der gewünschten Zebrastreifen einschließlich der gesetzlich vorgeschriebenen Beleuchtung wird derzeit mit Kosten von rund 120.000 Euro gerechnet. Zudem wurde angekündigt, dass zeitnah ein Gespräch zwischen der Stadtverwaltung und den Elternvertretungen stattfinden wird. Nach Angaben der Verwaltung soll die Verkehrssicherheit an den Altenburger Kreisverkehren künftig grundsätzlich betrachtet werden.
Im Anschluss griff der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Jäschke einen Gedanken aus dem Austausch mit einer Elternvertreterin auf. Er regte an, die Diskussion nicht ausschließlich auf die Frage eines Zebrastreifens zu beschränken.
In der Stadtratssitzung standen mehrere Themen im Fokus, die die zukünftige Entwicklung der Stadt Altenburg sowie die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern betreffen.
Im Rahmen der Informationen des Oberbürgermeisters und der Anfragen aus dem Stadtrat wurde auch über die Sportstättenförderung des Bundes gesprochen. Dabei ging es um die Perspektiven für die Skatbank-Arena und die mögliche Förderung im Rahmen des Bundesprogramms für kommunale Sportstätten.
Es wurde erklärt, dass man Maßnahmen auch reduzieren könnte, um bei der Entwicklung des Stadions mit kleineren Schritten voranzukommen. Die Stadt habe sich jedoch bewusst dagegen entschieden und befinde sich automatisch in der zweiten Auswahlrunde. Damit verbindet sich die Hoffnung, einen Zuschlag für das Gesamtprojekt zu erhalten.
Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Skatbank-Arena stärker in den Fokus rückt. Aus Sicht der SPD wäre eine erfolgreiche Förderung ein enorm wichtiger Entwicklungsschritt für den Sportstandort Altenburg. Die SPD-Fraktion hofft deshalb auf eine positive Entscheidung im weiteren Förderverfahren.
In der Stadtratssitzung standen mehrere Themen im Fokus, die die Entwicklung der Stadt Altenburg sowie wichtige organisatorische und finanzielle Fragen betreffen.
Ein ursprünglich auf der Tagesordnung stehender Antrag von Pro Altenburg zur Überarbeitung des Corporate Designs der Stadt Altenburg unter Einbeziehung der Skat-Symbolik wurde durch die Stadtverwaltung von der Tagesordnung genommen, da dies nicht in der Zuständigkeit des Stadtrates liegt.
Unabhängig davon macht die SPD-Fraktion deutlich, dass die Kritik am neuen Erscheinungsbild der Stadt nicht neu ist. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Thomas Jäschke sowohl das Logo als auch die geplante Hausschrift kritisch bewertet. Diese Einschätzung wurde im letzten Stadtrat durch Jäschke und seinen Fraktionskollegen Jörg Wenzel erneut bekräftigt.
Die SPD-Fraktion hat im letzten Stadtrat am 29.01.2026 darauf hingewiesen, dass das Logo sehr technisch und industriell wirke und der klare Bezug zur Skatstadt Altenburg fehle. Für viele Bürgerinnen und Bürger gehört das Skatspiel zur Identität der Stadt.